Berliner Zeitung: Kommentar zum Regierungsbericht zum Stand der Deutschen Einheit:

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An einer Botschaft führt dabei aber kein Weg
vorbei: Wer Fremdenfeindlichkeit duldet oder gar als eigenes
Frustventil nutzt, handelt nicht nur ethisch falsch. Er schadet auch
sich selbst. Wer kann es internationalen Investoren verübeln, wenn
sie lieber dort investieren, wo Weltoffenheit herrscht? Und: Gibt es
nicht auch Ziele für Urlaube und Städtereisen, wo keine
menschenverachtenden Parolen gebrüllt werden? Fremdenfeindlichkeit
ist eben beides: engstirnig und teuer.

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