Betriebliche Altersvorsorge lohnt sich immer – mit und ohne Weihnachtsgeld (FOTO)

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Nur noch 57 % der Arbeitnehmer bekommen Weihnachtsgeld, wie eine
forsa-Umfrage im Auftrag von Swiss Life Deutschland ergab. Wer zu den
Glücklichen mit Bonus gehört und schon feste Pläne gemacht hat,
sollte die Sonderzahlung möglichst sinnvoll nutzen. Das
Finanzberatungs- und Versicherungsunternehmen empfiehlt, die
Weihnachtsgratifikation – zumindest anteilig – in eine betriebliche
Altersvorsorge zu investieren. Das klappt auch ohne Weihnachtsgeld:
Mit einer staatlich geförderten Gehaltsumwandlung, bei der man mit
geringem finanziellen Aufwand Monat für Monat eine Zusatzrente
aufbaut. Hintergrund: Die gesetzliche Rente wird später deutlich
niedriger ausfallen als das gewohnte Nettogehalt – und je mehr die
Lebenserwartung der Bevölkerung zunimmt, desto länger muss man mit
der geringeren Rente auskommen. Arbeitnehmer, die eine Betriebsrente
ansparen, sorgen fürs Alter vor und mindern gleichzeitig ihre Steuer-
und Sozialabgaben. Von niedrigeren Sozialversicherungsabgaben
profitieren auch die Firmeninhaber, die zudem ihre Mitarbeiter
stärker ans Unternehmen binden können. Kein ganz uninteressanter
Aspekt in Zeiten des Fachkräftemangels.

„Viele Chefs beteiligen sich an einer betrieblichen
Altersvorsorge, manche geben die ersparten Sozialabgaben an den
Mitarbeiter weiter, andere sogar noch mehr“, sagt Amar Banerjee,
Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Life Deutschland und dort
unter anderem für Versicherungsprodukte verantwortlich. „Aus
unternehmerischer Sicht ist das meist günstiger als die übliche
Gehaltserhöhung.“

Entgeltumwandlung aktiv beim Chef einfordern „Obwohl jeder
Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf diese Entgeltumwandlung hat,
ist nicht allgemein bekannt, was genau damit gemeint ist“, so
Banerjee. Dabei investiert der Arbeitnehmer einen Teil seines
Bruttogehalts, um dafür später eine Betriebsrente zu bekommen. Ein
Durchschnittsverdiener mit 2.500 Euro Bruttoverdienst und
Steuerklasse I, der 100 Euro im Monat auf die hohe Kante legt, muss
dank Steuer- und Sozialversicherungsersparnissen lediglich etwa 50
Euro netto dafür aufwenden.

„Der Versicherte legt das Geld lohnend an und reduziert dabei noch
Steuern und Sozialabgaben“, empfiehlt Banerjee. Bei einer
Direktversicherung sind monatliche Einzahlungen ebenso möglich wie
Sonderzahlungen, für die sich vor allem der weihnachtliche Geldsegen
anbietet. 2015 kann man insgesamt 2.904 Euro einzahlen, ohne dass
Steuern und Sozialabgaben fällig werden.

Viele denken heute schon an die finanzielle Unabhängigkeit im
Alter Erfreulich: 26 % der Befragten, die in diesem Jahr
Weihnachtsgeld erhalten und bereits eine zusätzliche Altersvorsorge
haben, können sich grundsätzlich vorstellen, diese Gratifikation bzw.
einen Teil davon für eine Sonderzahlung in die betriebliche
Altersversorgung zu verwenden. Die Mehrheit der Befragten (61 %) ist
aus unterschiedlichen Gründen nicht dazu bereit: Ein Drittel (33 %)
meint, bereits ausreichend für das Alter vorzusorgen. Mehrheitlich
haben die Befragten das Weihnachtsgeld bereits fest für andere Zwecke
eingeplant, beispielsweise zur Tilgung offener Zahlungen (19 %), für
Weihnachtsgeschenke (16 %) oder Urlaubsreisen (22 %). Hier rät
Banerjee: „Dabei reicht schon ein geringer Konsumverzicht, um etwas
für die finanzielle Sicherheit im Alter zu tun.“

Weihnachtsgeld schon fest verplant Rund 80 % der Teilnehmer, die
Weihnachtsgeld erhalten, bekommen 1.000 Euro oder mehr. „Auch wenn es
verlockend ist, das Geld für schöne Dinge auszugeben – ein bisschen
Verzicht sollte einem die Vorsorge fürs Alter schon Wert sein“, meint
Banerjee. Die meisten investieren die Finanzspritze in
Weihnachtsgeschenke für ihre Liebsten (37 %), 22 % möchten ihr
Weihnachtsgeld für eine Urlaubsreise und 19 % für laufende Zahlungen
im Haushalt verwenden, beispielsweise für Versicherungen,
Tilgungsraten, einen Kredit oder eine Finanzierung. Für die schönen
Dinge im Leben wie Geschenke oder eine Urlaubsreise wollen vor allem
die Befragten unter 30 Jahren (84 %) ihren Bonus ausgeben. Banerjee,
dazu: „Jeder Arbeitnehmer sollte längerfristig denken und sich für
das Alter absichern. Nahezu jegliche Vorsorge ist besser, als gar
nichts zu machen und angesichts der staatlichen Förderung geht das
mit einer betrieblichen Altersvorsorge besonders einfach.“

Über Swiss Life Deutschland

Swiss Life Deutschland ist ein führendes Finanzberatungs- und
Versicherungsunternehmen. Mit unseren qualifizierten Beraterinnen und
Beratern und unseren vielfach ausgezeichneten Produkten sind wir ein
Qualitätsanbieter im deutschen Markt. Unter der Marke Swiss Life
stehen Privat- und Firmenkunden flexible Versicherungsprodukte und
Dienstleistungen in den Bereichen Vorsorge und Sicherheit zur
Verfügung. Kernkompetenzen sind dabei die
Berufsunfähigkeitsabsicherung, die betriebliche Altersvorsorge und
moderne Garantiekonzepte. Der Vertrieb erfolgt über die
Zusammenarbeit mit Maklern, Mehrfachagenten, Finanzdienstleistern und
Banken. Die 1866 gegründete deutsche Niederlassung von Swiss Life hat
ihren Sitz in Garching b. München und beschäftigt einschließlich
Tochtergesellschaften rund 700 Mitarbeiter. Die Marken Swiss Life
Select, tecis, HORBACH und Proventus stehen für ganzheitliche und
individuelle Finanzberatung. Kunden erhalten dank des
Best-Select-Beratungsansatzes eine fundierte Auswahl passender
Lösungen von ausgewählten Produktpartnern in den Bereichen
Altersvorsorge, persönliche Absicherung, Vermögensplanung und
Finanzierung. Für die Sicherheit und finanzielle Unabhängigkeit der
Kunden engagieren sich deutschlandweit über 3.000 Berater. Hauptsitz
für die Endkundenvertriebe ist Hannover mit rund 600 Mitarbeitern.

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