Bildband „Fotos für die Pressefreiheit 2016“ von Reporter ohne Grenzen erscheint

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(Informationen zum Fotobuch auf der ROG-Webseite:
http://t1p.de/6xn8)

Am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, erscheint
der Bildband „Fotos für die Pressefreiheit 2016“. Er berichtet in
bewegenden Bildern von den Brennpunkten des Nachrichtengeschehens
weltweit. Bildstrecken renommierter Fotografen werden durch Texte
ergänzt, in denen diese erklären, was sie antreibt und welchen
Schwierigkeiten sie bei ihrer Arbeit gegenüberstehen. Nachfolgend
finden Sie Presseinformationen zum Band, die Bestelladresse für
REZENSIONSEXEMPLARE, den Link zum Download der PRESSEBILDER und
INTERVIEWANGEBOTE mit beteiligten Fotografen.

+++++ PRESSEINFORMATION ROG-BILDBAND „FOTOS FÜR DIE PRESSEFREIHEIT
2016″ +++++

Surrealistische Kompositionen aus Syrien, grellbunt inszenierte
Kampfszenen aus Bangladesch: Es sind keine gewöhnlichen
Nachrichtenbilder, mit denen der Band „Fotos für die Pressefreiheit
2016″ die gravierenden Umbrüche des vergangenen Jahres dokumentiert.
Renommierte Fotografen eröffnen mit ihrem besonderen Blick neue
Perspektiven auf Brennpunkte des Nachrichtengeschehens und erzählen
Ereignisse neu, die für tagesaktuelle Medien tausendfach
abfotografiert, aber dadurch nicht unbedingt besser verständlich
wurden.

Omar Imam aus SYRIEN etwa fotografiert Flüchtlinge nicht nur, er
ist selbst einer. Seine aufwändig inszenierten Bilder entstanden in
Zeltlagern im Libanon und zeigen statt bloßer Opfer Menschen mit
ihren Träumen und Ängsten. Der international bekannte Kriegsfotograf
Yannis Behrakis aus GRIECHENLAND ist heute vor allem in seiner Heimat
im Einsatz, seine Bilder entkräfteter Flüchtlinge an den griechischen
Küsten gingen um die Welt. Der ROG-Fotoband zeigt seine
eindrucksvolle Dokumentation verzweifelter Pensionäre und
arbeitsloser Griechen. Tamas Soki aus UNGARN, dessen Land im Sommer
2015 ebenfalls zehntausende Flüchtlinge durchquerten, hielt nicht
deren Elend im Bild fest, sondern schildert mit kühler Präzision den
Bau eines 175 Kilometer langen Grenzzauns.

Der Fotograf Jahangir Yusif aus ASERBAIDSCHAN setzt den auf
Hochglanz polierten Fotos, die das Regime in Baku verbreitet,
realistische Szenen entgegen und zeigt die Armut der Bevölkerung.
Sarker Protick aus BANGLADESCH wiederum nutzt gerade die extreme
Inszenierung in den Filmstudios von Dhaka, um über Gewalt, Korruption
und Extremismus in seiner Heimat zu erzählen. Die Fotokünstlerin Tina
Remiz hatte die immer gleichen Nachrichtenbilder satt, mit denen
internationale Medien über den Konflikt in der UKRAINE berichten. Sie
bat Fotografen beider Seiten um Szenen aus deren Alltag und ließ ihre
Bilder zu bemerkenswerten Collagen verschmelzen.

Weit weniger beachtet ist der Bürgerkrieg in KOLUMBIEN, über den
der deutsche Fotograf Jonas Wresch berichtet: In einer der am
härtesten umkämpften Gegenden des Landes hat er Ureinwohner
begleitet, die der Gewalt mit einer unbewaffneten Schutztruppe
trotzen. Den Alltag in ALBANIEN dokumentiert der heute in
Griechenland lebende Fotograf Enri Canaj. Nach Jahren im Exil kehrte
er in ein Land zurück, das ihm fremd geworden war, und schuf ein
feinsinniges Porträt seiner Menschen.

Mehr als 20 Fotografinnen und Fotografen haben Reporter ohne
Grenzen ihre Werke für das diesjährige Fotobuch unentgeltlich zur
Verfügung gestellt. Reporter ohne Grenzen finanziert sich neben
Spenden und Mitgliedsbeiträgen durch den Verkauf des Fotobuchs. Der
Erlös fließt vollständig in Pressearbeit und Nothilfe wie
Anwaltskosten und medizinische Hilfe für verfolgte Journalisten. 2010
wurde der Bildband mit dem kress Award für den besten Relaunch
ausgezeichnet.

+++++ REZENSIONSEXEMPLARE / DOWNLOAD PRESSEBILDER +++++

Rezensionsexemplare können Sie ab sofort unter
presse@reporter-ohne-grenzen.de bestellen. Bitte geben Sie an, für
welches Medium eine Rezension / Bildstrecke geplant ist.

Ausgewählte Bilder aus dem Band, die zum Abdruck im Rahmen einer
Buchbesprechung / Vorankündigung freigegeben sind, finden Sie unter:
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fotobuch2016/

+++++ INTERVIEWANGEBOTE +++++

Der deutsche Fotograf JONAS WRESCH hat einen bisher kaum
beachteten Aspekt im seit Jahrzehnten währenden Bürgerkrieg in
Kolumbien dokumentiert: Im Südwesten des Landes begleitete er
Ureinwohner vom Volk der Nasa, die sich der Gewalt mit einer
unbewaffneten Schutztruppe entgegenstellen. Wresch arbeitet als
freier Fotograf für Zeitschriften wie GEO und Stern oder die
Wochenzeitung Die Zeit. Er wird durch die Agentur Focus in Hamburg
vertreten. Jonas Wresch steht für Interviews auf Deutsch, Englisch
und Spanisch zur Verfügung und ist ab sofort telefonisch sowie ab dem
1. Mai persönlich in Berlin zu erreichen.

Der syrische Fotograf OMAR IMAM, der selbst vor dem Bürgerkrieg in
Syrien fliehen musste, hat in Zeltlagern im Libanon syrische
Flüchtlinge fotografiert. Seine aufwändig inszenierten Porträts
setzen den Statistiken des täglichen Nachrichtenstroms
Persönlichkeiten mit ihren Wünschen, Träumen und Ängsten entgegen.
Imam floh Ende 2012 aus Damaskus und lebt heute als Fotograf und
Filmemacher in Beirut. Er steht vom 1. bis 3. Mai in Berlin für
Interviews auf Englisch und Arabisch zur Verfügung.

Für Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an
presse@reporter-ohne-grenzen.de

Pressekontakt:
Reporter ohne Grenzen
Ulrike Gruska / Christoph Dreyer
presse@reporter-ohne-grenzen.de
www.reporter-ohne-grenzen.de
T: +49 (0)30 609 895 33-55
F: +49 (0)30 202 15 10-29

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