Bodo Ramelow: Möglicherweise hätten NSU-Morde gestoppt werden können

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Der Ministerpräsident Thüringens, Bodo Ramelow, zeigt
sich bei phoenix erschüttert über aktuelle Recherchen zu den
NSU-Morden. Ihnen zufolge waren die NSU-Mitglieder Beate Zschäpe und
Uwe Mundlos in der Baufirma eines V-Manns beschäftigt, was bislang
noch nicht bekannt war. „Das ist nicht nur eine unglaubliche
Schweinerei, dass das heute erst durch Journalisten aufgedeckt wird.
Die Frage, die sich dahinter verbirgt ist, wer ist da alles am
Verschleiern beteiligt? Warum ist das allen Untersuchungsausschüssen
verheimlicht worden und warum spielt das im Münchener Prozess keine
Rolle? Denn das ist nicht nur ein Arbeitsverhältnis, möglicherweise
hätten die Morde gestoppt werden können.“ Es sei, so Ramelow, „die
Angelegenheit“ von Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt gewesen,
Erkenntnisse wie diese zu ermitteln. Ihm zufolge seien nun Kanzlerin
und Bundesregierung in der Verantwortung: „Ich appelliere an die
Bundeskanzlerin, dass diese Aufklärung jetzt endlich stattzufinden
hat. Und ich appeliere ausdrücklich an die Bundesregierung, selber
ein entsprechendes Sonderermittlungsteam einzusetzen, das glaubwürdig
ermittelt. Denn mit dieser Schweinerei wird deutlich, wie verfault
das System der V-Leute ist.“

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