Börnsen: Bücherverbrennung vor 80 Jahren war Kulturbruch

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Am heutigen Freitag vor 80 Jahren haben die
Nationalsozialisten tausende von Büchern von mehr als 130 Autoren
öffentlich auf dem Berliner Bebelplatz verbrannt. Dazu erklärt der
kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Wolfgang Börnsen (Bönstrup:

„Die Bücherverbrennung vor 80 Jahren war ein Kulturbruch –
tausende von Büchern fielen den Flammen zum Opfer und wurden so zum
Symbol für die Verbrennung der Freiheit. Dieses Ereignis ist uns
eine Mahnung, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung aktiv zu
schützen. Alle gesellschaftlichen Kräfte sind mittels einer aktiven
Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit aufgefordert, weiter über
Ursachen und Folgen der NS-Terrorherrschaft aufzuklären, um
nachhaltig den antitotalitären Konsens in der Gesellschaft zu
festigen sowie das Bewusstsein für den Wert der freiheitlichen
Demokratie und der Menschenrechte zu stärken.

Wir begrüßen, dass die Bundesregierung, die Länder, die
Gedenkstätten, Stiftungen, Museen sowie Film und Medien das Jahr 2013
zum Anlass nehmen, um an Geschehnisse im Jahr 1933, wie den 30.
Januar sowie den Reichstagsbrand und die Bücherverbrennung
angemessen zu erinnern. Bundestagspräsident Norbert Lammert wird
heute in der Humboldt-Universität zur Bücherverbrennung reden.

Das Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933-1938“ und
Ausstellungen wie die der Konrad-Adenauer-Stiftung „Verbrannte Bücher
– von den Nazis verfemte Schriftsteller“ oder der Stiftung
Topographie des Terrors „Berlin 1933. Der Weg in die Diktatur“
richten die öffentliche Aufmerksamkeit auf diese historischen
Ereignisse und bieten anschauliche und umfassende Informationen an.

Aber auch das große, tägliche bürgerliche Engagement ist für die
Erinnerung an unsere dunkle Geschichte und die Weitergabe an die
kommenden Generationen unerlässlich. Die Aufarbeitung und Kenntnis
unserer Geschichte ist Voraussetzung für eine freiheitliche,
demokratische und zukunftsfähige Politik. Es darf niemals einen
Schlussstrich unter die Aufarbeitung unserer Geschichte geben.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
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