bpa-Präsident eröffnet Fachtagung mit Dank an die Pflegenden / Bernd Meurer hält Plädoyer für den Erhalt der Altenpflegeausbildung

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Anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden
eröffnete der soeben in seinem Amt bestätigte Präsident des
Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) Bernd
Meurer die bpa-Fachtagung am heutigen 12. Mai in Berlin, indem er den
Pflegenden in Deutschland größten Respekt zollte: „Bevor wir
thematisch in unsere Veranstaltung einsteigen und uns Diskussionen
und Vorträgen zuwenden, möchte ich zuallererst den Pflegenden in
Deutschland danken. Tagtäglich sind sie im Dienst und kümmern sich
professionell, liebevoll und empathisch um die Pflegebedürftigen.
Gerade weil unsere Tagung den provokanten Titel ,Deutschland ohne
private Pflege?– trägt, möchte ich eines betonen: Es gilt alles zu
unternehmen, damit die Frage ,Deutschland ohne Altenpflegerinnen und
Altenpfleger?– nie gestellt werden muss, da unser Land ohne sie in
höchste Not geraten würde. Für ihren täglichen Einsatz möchte ich
mich im Namen aller Anwesenden aufs Herzlichste bedanken“, so Meurer.

Im selben Zusammenhang bewertete Bernd Meurer den kürzlich
gefundenen Kompromiss der Regierungsfraktionen zum
Pflegeberufereformgesetz: „Der Maßstab des überarbeiteten Gesetzes
muss der Erhalt samt der Weiterentwicklung der Altenpflege sein.
Diese stellt schon gegenwärtig die größte Gruppe an Auszubildenden,
von denen wiederum die qualitätsgesicherte Versorgung der zukünftigen
Pflegebedürftigen abhängt.“

Der Internationale Tag der Pflegenden geht auf die britische
Krankenschwester Florence Nightingale zurück, die am 12. Mai 1820
geboren wurde und als Vorreiterin der modernen Pflege gilt. In
Deutschland ist dieses Datum seit 1967 den Pflegenden gewidmet. In
diesem Jahr fällt der Gedenktag mit der bpa-Fachtagung zusammen, die
alle zwei Jahre im Anschluss an die Bundesmitgliederversammlung
abgehalten wird. Dieses Mal wurden anhand des Mottos „Deutschland
ohne private Pflege? Ein Wagnis ohne Gewinn“ die Themen soziale
Marktwirtschaft und wettbewerbliche Ausrichtung der pflegerischen
Versorgung behandelt.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa
23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Olaf Bentlage, bpa-Pressesprecher, Tel.:
030/30878860, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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