Brinkhaus: Negative Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist kein gutes Signal

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Generationengerechtigkeit erfordert Festhalten am
Bundeshaushalt ohne neue Schulden

Erstmals seit Ausgabe deutscher Bundesanleihen ist die Rendite der
wichtigen zehnjährigen Papiere unter null Prozent gefallen. Hierzu
erklärt der stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus:

„Die Tatsache, dass nun auch erstmals zehnjährige Bundesanleihen
negative Renditen aufweisen, ist kein Grund für Euphorie. Vielmehr
handelt es sich um eine ungünstige Entwicklung – insbesondere für
Anleger und Sparer.

Gerade Kleinanlegern ist schwer zu vermitteln, dass sich Sparen
lohnt, wenn sie infolge negativer Renditen draufzahlen, statt einen
Zinsbonus zu bekommen. Unabhängig davon ist und bleibt Sparen aber
wichtig. Nur wer Geld zurücklegt, schafft sich eine Kapitalbasis für
größere Anschaffungen oder schlechtere Zeiten. Und nur mit einem
Startkapital kann man dann wiederum von möglicherweise steigenden
Zinsen profitieren.

Auch das Argument, dass der Staat jetzt günstig Schulden machen
könne, greift zu kurz. Eine Abkehr von unserem Ziel der
Haushaltskonsolidierung widerspräche dem Grundsatz der
Generationengerechtigkeit. Schließlich verursachen neue Schulden
nicht nur Zinsen, sondern müssen letztendlich auch zurückgezahlt
werden.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
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