Büros ohne Bezug zur Natur haben einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeiter

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Human Spaces Report: Wer in Büros mit natürlichen
Elementen wie Sonnenlicht und Begrünung arbeitet, fühlt sich
nachweislich wohler

Heute veröffentlicht der weltweit führende Hersteller für textile
modulare Bodenbeläge, Interface, seinen Human Spaces Report, der
unter der Leitung des Organisationspsychologen Professor Sir Cary
Cooper entstanden ist. Die Studie zeigt auf, dass europäische
Büroangestellte, die in einer Arbeitsumgebung mit natürlichen
Elementen tätig sind, sich um 13 Prozent wohler fühlen und um acht
Prozent produktiver arbeiten als ihre Kollegen, bei denen das nicht
der Fall ist.

42 Prozent der Büroarbeitsplätze in Europa müssen ohne natürliches
Sonnenlicht auskommen, über die Hälfte von ihnen (55 Prozent) verfügt
über keinen Zugang zu begrünten Flächen und sieben Prozent besitzen
kein Fenster. Spanien weist mit 15 Prozent den größten Anteil an
Personal in Büroräumen ohne Fenster auf, hier finden sich auch die
meisten Mitarbeiter, die sich gestresst fühlen. In Deutschland und
Dänemark müssen die wenigsten Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz auf
ein Fenster und Tageslicht verzichten (zwei Prozent in Deutschland
beziehungsweise drei Prozent in Dänemark). Die beiden Länder weisen
laut Studie auch die zufriedensten Beschäftigten auf.

Die wissenschaftliche Studie untersuchte den Einfluss der
physischen Arbeitsumgebung auf das Wohlbefinden von Mitarbeitern.
Befragt wurden 3.600 Beschäftigte in acht Ländern: Großbritannien,
Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Dänemark,
Schweden und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Der Human Spaces Report ergab, dass fast zwei Drittel (63 Prozent)
der europäischen Büroangestellten heute in einem zentral gelegenen
städtischen Umfeld arbeiten und sich durchschnittlich 34 Stunden pro
Woche im Büro aufhalten. Die Zeitspanne, die sie in der Natur
verbringen, ist zunehmend begrenzt. Die Studie zeigt, dass
Beschäftigte trotz ihres urban geprägten Alltags eine inhärente
Affinität zu Elementen haben, die die Natur widerspiegeln.

Ein weiteres Ergebnis ist, dass sich 40 Prozent der
Büroangestellten in Europa dann am produktivsten einschätzen, wenn
sie in einem Einzelbüro arbeiten, während sich 31 Prozent am
leistungsfähigsten bezeichnen, wenn sie im Großraumbüro tätig sind.
Flexible Arbeitsplätze sind überraschend unpopulär: Nur 11 Prozent
der Befragten wählen ihren Arbeitsplatz entsprechend der
individuellen Tagesanforderungen flexibel aus.

Die „Top Fünf“ der am häufigsten genannten natürlichen Elemente,
die in moderne Arbeitswelten integriert werden sollten, sind laut
Human Spaces Report:

1. Natürliches Tageslicht
2. Ruhige Arbeitsumgebung
3. Blick aufs Wasser
4. Echte Grünpflanzen
5. Kräftige/bunte Farben

Die Ergebnisse der Umfrage kommentiert Professor Sir Cary Cooper
wie folgt: „Schon immer gilt die Umgebung, in der Menschen arbeiten,
als essenziell wichtig für deren Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Sehr häufig wird dieser Aspekt jedoch lediglich als „Hygienefaktor“
betrachtet. Der Human Spaces Report illustriert eindrucksvoll den
Einfluss des Arbeitsplatzes auf die Produktivität der Mitarbeiter. Es
ist kein Zufall, dass besonders fortschrittliche Unternehmen heute
eine neue Sicht auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen haben und
Umgebungen schaffen, die Mitarbeiter dazu anregen, sich zu entfalten,
zusammenzuarbeiten und kreativ zu sein. Mit der Natur und der
Außenwelt verbunden zu sein, spielt dabei eine wichtige Rolle. Dieser
Ansatz nennt sich biophilic design.“

Über die Studie „Human Spaces Report“

Durch die Auswertung der Befragung von 3.600 Berufstätigen aus
Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien,
Dänemark, Schweden und den Vereinigten Arabischen Emiraten misst die
Studie den Nutzen von „biophilic design“ und dessen positive
Auswirkung auf Wohlbefinden und Produktivität der Mitarbeiter.
Darüber hinaus gibt der Report praktische Anleitung, wie diese
positive Arbeitsumgebung erreicht werden kann.

Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.humanspaces.com

Pressekontakt:
Pressebüro Interface
c/o public link GmbH
Simone Krist und Bettina Maatz
Tel: 030 44 31 88 – 17 / – 11
E-Mail: interface@publiclink.de

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