Burundi: Anschlag tötet SOS-Studentin in Hauptstadt

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Bei einem Granaten-Anschlag auf einen belebten
Marktplatz in Burundis Hauptstadt Bujumbura starb am Freitag eine
SOS-Studentin. Mehrere Menschen, unter ihnen eine weitere
SOS-Jugendliche, wurden bei der Explosion schwer verletzt, teilten
die SOS-Kinderdörfer weltweit mit.

„Die Todesnachricht der 24-jährigen Naila traf uns hart. Wir sind
geschockt“, erklärt Burundis SOS-Direktor Pascal Bizimana. „Ihre
Freundin Yvette ist mittlerweile außer Lebensgefahr und wird für eine
bessere Behandlung in die SOS-Klinik verlegt“, berichtet der SOS-Chef
weiter.

Die Studentinnen wollten auf dem Marktplatz Gemüse kaufen, als ein
Unbekannter eine Granate in die Menschenmassen warf.

Die beiden jungen Frauen sind im SOS-Kinderdorf Muyinga, einem von
fünf Einrichtungen der Kinderhilfsorganisation in Burundi,
aufgewachsen und studierten an der Great Lakes Universität in
Bujumbura. Im Vorfeld der anstehenden Präsidentschaftswahl im Juli
wird Burundi seit Wochen von gewalttätigen Protesten erschüttert, bei
denen nach Berichten bislang 20 Menschen starben. Mindestens 100.000
Menschen flohen vor den Unruhen laut UN bereits nach Tansania und
Ruanda.

Pressekontakt:
Katharina Ebel
Kommunikation
SOS-Kinderdörfer weltweit
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Ridlerstraße 55, 80339 München
Tel.: +49/89/179 14-287
Fax: +49/89/179 14-100
Katharina.ebeln@sos-kd.org

www.sos-kinderdoerfer.de/aktuelles/news/putsch-in-burundi

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