c–t: Hilfe bei der täglichen Nachrichtenflut / So behalten Sie bei Ihren E-Mails den Überblick (FOTO)

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Die gute alte E-Mail lebt, trotz WhatsApp und Facebook. Laut
Branchenverband Bitcom bekommt jeder Nutzer im Schnitt 40 dienstliche
E-Mails am Tag. Oft fällt es schwer, die ständige Nachrichtenflut zu
bewältigen. Software-Firmen reagieren darauf mit immer ausgefeilteren
Programmen. Mit der richtigen Selbstorganisation und den passenden
Einstellungen lassen sich die häufigsten Fehler schnell vermeiden,
schreibt das Computermagazin c–t in seiner aktuellen Ausgabe 23/15.

Nicht jede E-Mail muss sofort bearbeitet und beantwortet werden.
Oft ist es sinnvoll, sich dafür feste Zeiten einzurichten – etwa
einmal in der Stunde oder dreimal am Tag. E-Mails eignen sich zudem
nicht für alle Kommunikationszwecke. Gerade wenn es ganz schnell
gehen muss, ist ein Messenger die bessere Wahl. Wer viele E-Mails
bekommt, für den reichen Smartphone-Apps und Webmailer meist nicht
aus. Geeigneter sind hier leistungsfähige Desktop-Programme wie
Outlook, Thunderbird und Gmail. Sie helfen vor allem beim schnellen
Zugriff auf wichtige E-Mails.

„Eine gute Volltext-Suche ist mittlerweile Pflicht: Mit ein paar
Stichworten kann man wiederfinden, was man sucht“, sagt c–t-Redakteur
Jo Bager. Dabei kann es hilfreich sein, empfangene E-Mails noch
einmal mit ein paar Stichworten an sich selbst zu schicken. Darüber
hinaus kann man mit Filtereinstellungen E-Mails, die man nicht sofort
bearbeiten will, zunächst in entsprechenden Ordner wegsortieren.

Die Software-Firmen reagieren auf die anhaltende Beliebtheit der
E-Mail. So hat beispielsweise IBM die Browseranwendung Verse
gestartet. „Das ist ein ganz neu gedachter E-Mail-Dienst“, erklärt
Bager: „Der versucht, die wichtigen Kontakte vor zu filtern, sodass
man schnell auch im Programm darauf zugreifen kann.“ Außerdem lässt
sich auf einen Blick sehen, wer einem noch eine Antwort schuldet –
und wem man selbst noch zurückschreiben muss. Die Smartphone-App Hop
passt ihre E-Mail-Ansicht den populären Messengern an: „Kleine
Sprechblasen, organisiert nach der Konversation. Genau so wie man es
von WhatsApp kennt“, beschreibt Bager. Und in den Entwicklungslabors
forscht man schon an Dingen wie Künstlicher Intelligenz – damit
irgendwann E-Mails vielleicht sogar automatisch beantwortet werden
können.

Hinweis für Hörfunk-Redaktionen:

Radio-O-Töne von c–t-Redakteur Jo Bager stehen ab sofort für
registrierte Hörfunkredakteure als MP3 unter www.radio.ct.de zum
Download bereit.

Pressekontakt:
Sylke Wilde
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
Karl-Wiechert-Allee 10
30625 Hannover
Work Telefon: +49 511 5352-290
sylke.wilde@heise.de

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