CARE startet Hilfe für Flüchtlinge an deutschen Schulen

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Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
startet in diesem Monat ein Projekt zur Integration von Jungen und
Mädchen mit Fluchtgeschichte an deutschen Sekundarschulen. Im 70.
Jahr ihres Bestehens leistet die Hilfsorganisation damit einen
Beitrag zu den gesellschaftlichen Anstrengungen, die in Deutschland
zur Aufnahme und Integration von Flüchtlingen geleistet werden. CARE
bietet Lehrerfortbildungen zum Thema Integration, Gewaltprävention
und Geschlechtergerechtigkeit und stützt sich dabei auf seine
langjährige Erfahrung der Friedensarbeit auf dem Balkan.

„Bis Ende letzten Jahres wurden etwa 300.000 Flüchtlinge
eingeschult. Für sie ist so vieles neu, was sie nun täglich erleben.
Es ist wichtig, deutsche Schulen bei dieser Herausforderung nicht
alleine zu lassen“, so CARE-Mitarbeiter Thomas Knoll, der das
Integrationsprojekt leitet.

CARE arbeitet zunächst mit 27 Schulen in Nordrhein-Westfalen
zusammen und bildet 56 Lehrer aus. Zudem werden Lehrmaterialien zur
Verfügung gestellt, die als Grundlage für die Gestaltung des
Unterrichts und außerschulischer Aktivitäten dienen. „Die deutsche
Willkommenskultur im letzten Jahr war überwältigend. Wir müssen jetzt
sicherstellen, dass das Engagement auch anhält und unsere neuen
Mitbürger Teil unserer Gesellschaft werden. Kinder lernen in der
Schule fürs Leben – und damit können sie auch ihren Eltern helfen,
hier in Deutschland gut –anzukommen–„, so Knoll. Insgesamt werden
durch das Projekt KIWI („Kultur, Integration, Werte, Initiative“)
etwa 2.000 deutsche und geflohene Schüler in Integrations- und
Willkommensklassen erreicht.

Anders als in vielen Krisenregionen, in denen CARE tätig ist, gibt
es in Deutschland bereits viele staatliche und private Einrichtungen,
die sich um Flüchtlinge und andere Bedürftige kümmern. Doch der
rapide Anstieg der bei uns Schutz Suchenden stellt Bund, Länder und
Kommunen vor große Herausforderungen. Flüchtlinge müssen schnell
registriert, untergebracht und verpflegt werden. „Wir müssen
Perspektiven schaffen. Integration, Bildung und Arbeit spielen dabei
eine wichtige Rolle. Für diese große Aufgabe sind in Deutschland alle
staatlichen und privaten Institutionen gefragt, ihren Beitrag zu
leisten und CARE ist froh, hier mitwirken zu können“, betont
Projektleiter Thomas Knoll.

CARE unterstützt bereits seit letztem Jahr Flüchtlingsinitiativen
in der Region Bonn-Rhein-Sieg, Köln und Dresden mit finanziellen
Mitteln. Eingesetzt wird das Geld insbesondere in den Bereichen
Koordination von Ehrenamtlichen, Sprachunterricht, Integrationslotsen
und auch Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Mit dem
Integrationsprojekt KIWI wird CARE nun erstmalig auch selbst in
Deutschland in der sozialen Arbeit aktiv.

CARE ruft gemeinsam mit dem Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ zu
Spenden für Flüchtlinge weltweit auf: CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
ruft zu Spenden auf: Spendenkonto 4 40 40 Sparkasse KölnBonn, BLZ 370
50 198 IBAN: DE93 3705 0198 0000 0440 40 BIC: COLSDE33 Stichwort:
Hilfe für Flüchtlinge weltweit www.care.de/spenden

Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft e.V. ruft zu Spenden auf:
Spendenkonto 10 20 30 Bank für Sozialwirtschaft, Köln BLZ 370 205 00
Stichwort: Hilfe für Flüchtlinge

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Johanna Mitscherlich
Telefon: 0228 / 97563 48
Mobil: 0176 / 70 330 114
E-Mail: mitscherlich@care.de

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