CARE zum finalen Entwurf des Pariser Klima-Abkommens: „Ein Hoffnungsstrahl, aber jetzt muss auch –geliefert– werden“

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Falls die 196 Staaten den heute vorgelegten
Entwurf für das Pariser Klima-Abkommen beschließen, haben sie einen
Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel erreicht. Das Abkommen
alleine wird die Welt jedoch nicht auf einen sichereren Weg bringen,
so die internationale Hilfsorganisation CARE. „Das Klima-Abkommen von
Paris ist ein Hoffnungsstrahl für die besonders betroffenen Länder
dieser Welt und für die Menschen an vorderster Front des
Klimawandels. Jetzt ist wichtig, dass die Regierungen auch liefern
und ihre Versprechen einhalten. Der Kampf um eine klimasicherere Welt
hat gerade erst begonnen“, so CARE-Klimaexperte Sven Harmeling.

Laut CARE ist es ein großer Gewinn für die verletzlichsten
Entwicklungsländer, dass das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad
zu begrenzen, im Abkommen verankert wurde. Nun müssten die
Regierungen den Ausstieg aus den fossilen Energien beschleunigen und
stärker zusammenarbeiten, um die Beschlüsse auch umzusetzen.

Der Klimawandel verursacht bereits jetzt große Zerstörungen. Die
Grenzen der Möglichkeiten armer Menschen, sich daran anzupassen, sind
vielerorts überschritten. „Die Industrieländer haben die Debatte um
den Umgang mit unvermeidbaren Klimaschäden, die arme Staaten durch
die Auswirkungen des Klimawandels erleiden, unnötig politisiert. Aus
Paris gehen sie mit einer größeren moralischen Pflicht gegenüber den
ärmsten Menschen heraus, die Unterstützung für Schutz gegenüber dem
Klimawandel drastisch zu erhöhen, und gleichzeitig ihre Emissionen
schneller zu senken.“

Hilfsorganisationen wie CARE und eine Koalition verschiedener
Staaten hatten vor und während der Konferenz hart dafür gearbeitet,
dass Menschenrechte und Geschlechtergerechtigkeit im Abkommen
verankert werden. Das Paris-Abkommen, so Harmeling, könne ein
Sprungbrett sein für eine Stärkung der Menschenrechte im
Klimakontext, wenn die Regierungen ihre Versprechen umsetzen.

Laut CARE werden die nächsten fünf Jahre entscheidend sein für
verstärktes Vorgehen gegen den Klimawandel, bevor das neue Abkommen
im Jahr 2020 rechtskräftig wird und die Vorhaben aus Paris umgesetzt
werden. „Das Problem des Klimawandels ist noch nicht gelöst. Arme und
besonders verletzliche Menschen werden weiterhin die größte Last
tragen. Bis sich das ändert, werden wir unseren Kampf für
Klimagerechtigkeit weiterführen“, so Harmeling.

ACHTUNG REDAKTIONEN: CARE-Klimaexperte Sven Harmeling steht in
Paris für Interviews zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich
bitte in der CARE-Pressestelle.

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Johanna Mitscherlich
Telefon: 0228 / 97563 48
Mobil: 0176 / 70 330 114
E-Mail: mitscherlich@care.de

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