Caritas: Für effektive Katastrophenvorsorge fehlen Geld und politischer Wille

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Steigende Zahl von Naturkatastrophen erfordert
Umdenken – Gedenktag am 14. Oktober

Angesichts des deutlichen Anstiegs der Anzahl von
Naturkatastrophen fordert Caritas international stärkere
Anstrengungen in der Katastrophenvorsorge. „Die Menschen sind
Naturkatastrophen nicht hilflos ausgeliefert, wenn wir vorausschauend
handeln. Schon mit einfachen, kostengünstigen Mitteln können Leben
gerettet und Leid verhindert werden“ erklärt Oliver Müller, Leiter
von Caritas international, im Vorfeld des internationalen Tages der
Katastrophenprävention, der am 14. Oktober begangen wird.

Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes beklagt, dass bislang
das Geld und der politische Wille fehlen, um weltweit eine effektive
Katastrophenvorsorge voranzutreiben. So habe es im Vorfeld des
Erdbebens in Nepal vom 25. April zahlreiche ernsthafte Warnungen
gegeben, die ungehört verhallt seien. „Risikoanalysen,
Evakuierungspläne und Informationskampagnen sind vergleichsweise
kostengünstig. Aber selbst für die Umsetzung solch einfacher
Maßnahmen fehlen das Geld und leider oft auch der politische Wille
der Regierenden“, beklagt Müller. Es werde erst gehandelt, wenn das
Unglück eingetreten sei.

Dabei lassen sich laut Schätzungen der Vereinten Nationen durch
jeden Euro, der in die Katastrophenvorsorge investiert wird, bis zu
sieben Euro in der Katastrophenhilfe und im Wiederaufbau einsparen.
Die Anzahl der Naturkatastrophen wiederum, das zeigen Statistiken,
hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren verdoppelt, unter anderem
aufgrund des Klimawandels. So wird mittlerweile jede Sekunde ein
Mensch durch eine Naturkatastrophe gezwungen, sein Zuhause zu
verlassen. Angesichts dieser Zahlen mahnt Müller: „Wer verhindern
will, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen, der sollte auch
bereit sein, in Katastrophenvorsorge – wie etwa die Dürreprävention
in Afrika – zu investieren.“

Spenden mit dem Stichwort „Katastrophenvorsorge“ werden erbeten:

– Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank
für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00, IBAN Nr.:DE88
6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL oder online unter:
www.caritas-international.de

– Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international
4,83 EUR)

– Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Spendenkonto 502 502,
Evangelische Bank, BLZ 520 604 10 IBAN: DE6852 0604 1000 0050
2502, BIC: GENODEF1EK1.

Oder online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

– Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie
Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und
gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen
Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:
Hrsg.: Deutscher Caritasverband,
Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit,
Karlstr. 40,
79104 Freiburg.
Telefon 0761 / 200-0.
Michael Brücker (verantwortlich, Durchwahl -293),
Achim Reinke (Durchwahl -515)
www.caritas-international.de

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