CDU gratuliert zum Friedensnobelpreis für Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi

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Berlin, 10. Oktober 2014

Zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Malala Yousafzai und
Kailash Satyarthi erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands,
Dr. Peter Tauber:

Die CDU Deutschlands gratuliert der pakistanischen
Kinderrechtlerin Malala Yousafzai und dem indischen Kinderrechtler
Kailash Satyarthi zur Verleihung des diesjährigen
Friedensnobelpreises. Das Nobelkomitee hat die Beiden für ihren Kampf
gegen die Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen und für ihren
Einsatz auf das Recht für Bildung ausgezeichnet. Damit rückt das
Komitee das wichtige Thema von Kinderrechten und Kinderschutz in den
Fokus.

„Es kann nicht sein, dass Kindern wegen ihres Geschlechts oder
ihrer Religion die Möglichkeit verwehrt wird, zur Schule zu gehen.
Und es darf nicht sein, dass Kinder für Hungerlöhne schuften müssen
und ausgebeutet werden“, sagte CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber.
Malala wie Satyarthi stehen beide dafür, dass sie nicht bereit sind,
Missstände einfach hinzunehmen und das Schicksal vieler Millionen
Kinder zu akzeptieren. Mit ihrem Engagement tragen sie ganz
unmittelbar dazu bei, dass sich die Lage von Kindern verbessert und
ihre Rechte gestärkt werden.

Die 17-jährige Malala hat ihr Leben riskiert, um Bildung auch für
Mädchen zugänglich zu machen. 2012 wurde sie deshalb von
radikalislamischen Taliban bei einem Anschlag schwer verletzt. Malala
hat sich dadurch aber nicht einschüchtern lassen, sondern setzt auch
nach ihrer Heilung unvermindert ihren Einsatz für die Bildungsrechte
gerade muslimischer Mädchen fort. Ihre Unerschrockenheit und ihre
Entschlossenheit, für ihre Überzeugungen selbst dann einzutreten,
wenn Gefahr für das eigene Leben droht, macht sie zum Vorbild. Malala
ist ein ermutigendes Beispiel gerade auch für Kinder und Jugendliche,
dass ihre Stimme Gehör finden kann, und dass auch sie ihre Lage nicht
einfach hinnehmen müssen.

Der 60-jährige Satyarthi hat viele friedliche Demonstrationen und
Proteste angeführt, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern
richteten. Er trug dazu bei, dass die Rechte von Kindern in
internationalen Konventionen festgeschrieben wurden. Seit den 1990er
Jahren ist er in der indischen Bewegung gegen Kinderarbeit aktiv.
Seither hat seine Organisation Bachpan Bachao Andolan über 80.000
Kinder aus verschiedenen Formen von Kindersklaverei und Ausbeutung
befreit und geholfen, dass diese Kinder eine Schulausbildung
erhielten und damit der Weg offen war für ein eigenbestimmtes Leben.

Es ist das Verdienst des Nobelkomitees, mit der Vergabe des
Friedensnobelpreises an Malala und Satyarthi Kindern und Jugendlichen
starke Stimmen gegeben zu haben und damit einen Beitrag zu leisten,
um die Kinderrechte weltweit zu stärken.

Pressekontakt:
CDU Deutschlands
Pressestelle
Telefon: 030 / 22 070 141 – 144
Telefax: 030 / 22 070 145

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