CDU: Spitzengespräch von CDU und ZdK

Abgelegt unter: Allgemein |





Berlin, 22.April 2015

Die Pressestelle der CDU Deutschlands teilt mit:

Das Präsidium der CDU Deutschlands und Vertreter des
Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) sind unter Leitung der
CDU-Parteivorsitzenden, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, und des
ZdK-Präsidenten Alois Glück am Dienstagabend zu einem
Meinungsaustausch zusammengekommen. Neben der aktuellen politischen
Lage und den Zielen der deutschen G7-Präsidentschaft standen im
Mittelpunkt des gut dreistündigen Gespräches im Konrad-Adenauer-Haus
die Flüchtlingspolitik und die Folgen aus den Flüchtlingstragödien
auf dem Mittelmeer. Ein weiterer Schwerpunkt des Gespräches war das
Verhältnis von Religion und Gesellschaft insbesondere mit Blick auf
den Islam. Gesprochen wurde auch über das Thema Sterben in Würde und
die Familienpolitik – dies vor dem Hintergrund der im Oktober 2015 im
Vatikan stattfindenden Weltbischofssynode zum Thema „Berufung und
Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“.

Beide Seiten waren sich einig, dass die nicht abreißenden
Flüchtlingsströme Politik und Gesellschaft derzeit in besonderer
Weise herausfordern. Es bestehe tiefe Trauer und tiefer Schmerz über
den Tod so vieler Flüchtlinge im Mittelmeer. Aus dem christlichen
Glauben erwachse die Verpflichtung, Verantwortung zu übernehmen und
Leben zu retten. Rettungsprogramme müssten sofort gestartet werden,
um Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu bewahren. Wichtig sei zudem, den
verbrecherischen Schleuserbanden das Handwerk zu legen und sie
entschieden zu bekämpfen, die Lage in Libyen zu stabilisieren und den
Menschen in ihren Herkunftsländern Lebensperspektiven zu geben, damit
sie sich erst gar nicht auf die Flucht begeben.

Beide Seiten stimmten darin überein, dass christliche Werte eine
gute Grundlage sind, um in einer pluralen Gesellschaft ein gutes
Miteinander zu gestalten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu
gewährleisten. Beim Thema Sterben in Würde dringen CDU-Präsidium wie
ZdK darauf, die politischen und gesellschaftlichen Bemühungen darauf
auszurichten, die Begleitung Sterbender auszubauen und dafür die
Palliativ- und Hospizversorgung zu verbessern. Das Zentralkomitee der
deutschen Katholiken begrüßte ausdrücklich die konkreten Pläne der
CDU dazu. Die ZdK-Vertreter sprachen sich klar für das Verbot einer
organisierten Suizidbeihilfe aus.

Für beide Seiten haben Ehe und Familie einen zentralen
Stellenwert. Sie sprachen sich dafür aus, Ehe und Familie zu stärken
und fördern. Die CDU-Präsidiumsmitglieder verwiesen auf die
familienpolitischen Leistungen wie etwa Kita-Ausbau, Elternzeit,
ElterngeldPlus oder Betreuungsgeld, die in ihrem unterschiedlichen
Ansatz der Vielfalt an Familienformen Rechnung tragen.

Die Begegnung von CDU-Präsidium und ZdK fand in einer sehr
freundschaftlichen und offenen Atmosphäre statt.

Mehr zum Treffen auf CDU.TV: k.cdu.de/cdutrifftzdk

Hintergrund:

Für das Präsidium der CDU nahmen an dem Gespräch teil: Die
CDU-Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,
CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, die Stellvertretenden
Vorsitzenden Julia Klöckner, Armin Laschet und Thomas Strobl, die
Präsidiumsmitglieder Michael Grosse-Brömer, Karl-Josef Laumann und
Jens Spahn. Zudem waren Bundesminister Hermann Gröhe, Bundesminister
Dr. Thomas de Maizière und Dr. Franz-Josef Jung zu Gast.

Für das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken nahmen an dem
Gespräch teil: ZdK-Präsident Alois Glück, die ZdK-Vizepräsidenten Dr.
Christoph Braß, Karin Kortmann, Dr. Claudia Lücking-Michel, Alois
Wolf, ZdK-Generalsekretär Dr. Stefan Vesper sowie Lisi Maier;
Gabriele Erpenbeck, Prof.Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Birgit Mock,
Hildegard Müller und Peter Weiß

Pressekontakt:
CDU Deutschlands
Pressestelle
Telefon: 030 / 22 070 141 – 144
Telefax: 030 / 22 070 145

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de