Das REFA-Haus: Methoden und Werkzeuge für Unternehmen in der digitalisierten Arbeitswelt (FOTO)

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Die Fachtagung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der REFA
Landesverbände Ost beleuchtete die Herausforderungen der Arbeitswelt
der Zukunft und zeigte Lösungsansätze auf. Fokus der unter
Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Nahles stehenden
Veranstaltung war die Digitalisierung der Arbeitswelt, die umwälzende
Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte stellt. Die
menschenleere Fabrik wird es auch zukünftig nicht geben, vielmehr
wird die Rolle des Menschen als Entscheider und Problemlöser an
Bedeutung gewinnen. Dies erfordert ein Humanorientiertes
Produktivitätsmanagement, das die Ansprüche der Unternehmen an die
Produktivität sowie die Ansprüche der Mitarbeiter an ihre Arbeit
vereint.

„Die Unternehmen müssen innovativer und produktiver werden – mit
durchschnittlich älterer Belegschaft“ so Prof. Stowasser, Vorstand
des REFA-Instituts und Direktor des Instituts für angewandte
Arbeitswissenschaft (ifaa). Die Arbeitswelt verändert sich stetig,
die Digitalisierung verändert Prozesse und Arbeitsmittel
unaufhaltsam. Der Methodeneinsatz alleine genügt zur Bewältigung der
Herausforderungen nicht. Wichtig ist die Etablierung einer
Unternehmenskultur, die Digitalisierung zulässt und fördert.

Im Zuge des Wandels in der Arbeitswelt gewinnt die
Humanorientierung zunehmend an Relevanz, da die Bedeutung des
Menschen und damit auch die Bedeutung der Mitarbeiter für die
Unternehmen wächst. „Humanorientiertes Produktivitätsmanagement
vereint die Ansprüche der Unternehmen an die Produktivität sowie die
Ansprüche der Mitarbeiter an ihre Arbeit und das Arbeitsumfeld und
bringt diese in Einklang“, so die Leiterin des REFA-Instituts, Frau
Dr. Stock. Humanorientiertes Produktivitätsmanagement interpretiert
die Berücksichtigung der Mitarbeiterinteressen damit als wichtiges
Erfolgskriterium, das sich positiv auf die Produktivität auswirkt.

Für ein effizientes Humanorientiertes Produktivitätsmanagement
sind neue Methoden und Werkzeuge erforderlich, welche die
digitalisierte Arbeitswelt analysieren und gestalten können. Die
traditionellen Strategien und Methoden von Industrial Engineering und
Personalmanagement werden derzeit vom REFA-Institut weiterentwickelt.
Das REFA-Haus stellt Methoden und Werkzeuge zur Verfügung, mit denen
die verschiedenen Gestaltungsebenen im Unternehmen ganzheitlich und
nachhaltig den neuen Anforderungen der Arbeitswelt gestaltet werden
können. Methoden und Werkzeuge zielen auf die Balance von
Produktivität und nachhaltiger Unternehmenskultur, die die Interessen
und Ansprüche der Mitarbeiter berücksichtigt, ab.

Pressekontakt:
REFA-Institut e. V.
ANSPRECHPARTNERIN: Dr.-Ing. Patricia Stock
KONTAKT: 0231 9796-211, patricia.stock@refa-institut.de

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