Dem ukrainischen Energiefunktionär zufolge wird die Ukraine ihren Gasmarkt bis 2014 liberalisieren

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Die Ukraine wird ihren Gasmarkt bis 2014 entsprechend europäischen
Standards liberalisieren. Diese Pläne gab Volodymyr Makukha, der
stellvertretende Minister der Energie- und Kohleindustrie der
Ukraine, bekannt. Die Ukraine beabsichtigt, die Restrukturierung des
Gasmonopols durch Naftogaz abzuschliessen und die Bereiche
Gasförderung, Lagerung, Transport, Einkauf und Vertrieb an
unabhängige Anbieter auszulagern.

Makukha nannte insbesondere die Verabschiedung eines Gesetzes zur
Regulierung des ukrainischen Gasmarkts als bedeutende Entwicklung der
Gasmarktliberalisierung. Das ukrainische Parlament segnete das
Erdgasmarktgesetz im Jahr 2010 ab. Das Dokument entspreche allen 55
Richtlinien der EU, erklärte der Staatsbeamte. Überdies trage es zur
Annäherung der Ukraine an europäische Standards bei und führe zur
Einführung klarer und transparenter Vorschriften, die die
Funktionsweise des Gasmarkts der Ukraine regeln sollen, was unter
anderem die Bereiche Gasförderung, Lagerung, Transport, Einkauf,
Vertrieb sowie damit verbundene Aktivitäten betrifft.

Die Einführung neuer Vorschriften bezüglich des Zugangs zum
Gastransportsystem war ein weiterer Schritt der Ukraine zur
Liberalisierung ihres Gasmarkts. Die entsprechenden Bestimmungen
wurden im April des Jahres 2012 eingeführt. Damit wurden die nötigen
juristischen Voraussetzungen geschaffen, um ausländischen Händlern
Zugang zum ukrainischen Gasmarkt und somit auch zum ukrainischen
Pipelinenetz gewähren zu können.

Historisch war der ukrainische Gasmarkt ein staatliches Monopol.
Das öffentliche Unternehmen Naftogaz ist für die Mehrheit aller
Transaktionen der Gasbranche verantwortlich. Die Ukraine
beabsichtigt, einen diskriminierungsfreien Zugang zu ihrem Gasnetz zu
ermöglichen und rechtlich unabhängigen Anbietern die Kontrolle über
den Gasvertrieb und Gastransport zu überlassen.

Mit dem Ziel, ihr Gastransportsystem in den europäischen Markt zu
integrieren, unterzeichnete die Ukraine den Vertrag der
Energiegemeinschaft. Am 1. Februar 2011 wurde das osteuropäische Land
zu einem vollwertigen Mitglied der Europäischen Energiegemeinschaft.

Im Februar 2012 sprach sich die Ukraine für die Bildung eines
dreigeteilten Gaskonsortiums bestehend aus der Ukraine, der EU und
Russland aus, um das 37.000 km lange Gasleitungsnetz des Landes
effizienter verwalten zu können. Angesichts drohender
Verschleisserscheinungen rechnete die Ukraine damit, dass sich das
dreigeteilte Konsortium mit der Modernisierung des
Gastransportsystems des Landes befassen würde. Im Oktober 2012
erklärte Jan Tombinski, der Leiter der EU-Delegation in der Ukraine,
dass die EU dazu bereit sei, sich an der Modernisierung des
ukrainischen GTS zu beteiligen.

Pressekontakt:
Für nähere Informationen setzen Sie sich unter +380443324784
bzw. news@wnu-ukraine.com bitte direkt mit Maria Ivanova,
Projektmanagerin
bei Worldwide News Ukraine, in Verbindung.

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