Der Besuch des Dalai Lama in Hessen war von Demonstrationenüberschattet (FOTO)

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Mit lautstarken Protesten begrüßten die rund 450 Demonstranten der
International Shugden Community den Dalai Lama bei seinem
diesjährigen Besuch in Hessen. Mit bunten Plakaten und Sprechchören
forderten sie den Dalai Lama auf, religiöse Diskriminierung und
Ausgrenzung von Shugden Buddhisten zu beenden.

100 Tibeter waren angereist, die seit 20 Jahren unter dieser
religiösen Verfolgung leiden. Lekshey, ein Demonstrant aus der
Schweiz sagt: „Mein Vater wurde von den Leuten des Dalai Lama
gezwungen, einen Schwur abzulegen, mich nie wieder zu sehen. Und das
nur weil ich meinen Shugden-Glauben nicht aufgeben wollte.“

Und Lobsang, ein weiterer Tibet-Schweizer berichtet: „Erst bin ich
aus Tibet vor der Unterdrückung durch die Chinesen geflohen und nun
werde ich in der Schweiz von den Tibetern ausgegrenzt und
diskriminiert, weil ich Shugden-Buddhist bin.“

Der Dalai Lama leugnet das Verbot und sagt, er würde lediglich die
–Empfehlung– geben, diese Praxis aufzugeben, da Shugden ein `böser
Geist– sei und seiner eigenen Gesundheit sowie der Sache Tibets
schade. Zu den Auswirkungen seiner Worte in den exiltibetischen
Gemeinschaften und den zahlreichen Schildern an Geschäften und
öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, die Shugden-Buddhisten
den Zutritt zu verweigern, möchte er nicht Stellung beziehen.

Markus Rehnert, Pressesprecher der ISC sagt dazu: „Wenn es kein
Verbot gibt, wie der Dalai Lama sagt, wieso kann er dann nicht
schriftlich in den exiltibetischen Gemeinschaften mitteilen, dass
Shugden-Buddhisten nicht diskriminiert und ausgrenzt werden sollen?
Dann wäre das Problem gelöst.“

Während der Dalai Lama diesen Konflikt als religiöse Angelegenheit
darstellt und sagt, man müsse 400 Jahre tibetische Geschichte in
Betracht ziehen, um ihn zu verstehen, betont die ISC, dass die
vielfältig belegte religiöse Diskriminierung offensichtlich ist.

Sie sieht die verkomplizierende Darstellung des Dalai Lama wie
auch seine Behauptung, man sei von den Chinesen bezahlt, als
Ablenkungsmanöver, um sich dem Vorwurf der religiösen Verfolgung
nicht stellen zu müssen. Dabei sei es nur aufgrund seines Kultstatus,
dass viele Menschen im Westen blindes Vertrauen in ihn haben und
seinen Worten unkritisch Glauben schenken.

Die ISC ist jedoch zuversichtlich, dass es nur eine Frage der Zeit
ist, bis seine Scheinheiligkeit enthüllt wird und er sich den
Vorwürfen der Menschenrechtsverletzung stellen muss. „Alles was wir
fordern, ist, dass jeder Shugden-Buddhist seine Religion frei
praktizieren kann“, sagt Rehnert.

Kosten- und lizenzfreies Bild- und Videomaterial:

http://bit.ly/1IXxJC3 (Foto Frankfurt, 14.7.)
http://bit.ly/1DbnnIb & http://bit.ly/1K2Jkks (Fotos Frankfurt,
13.7.)
http://bit.ly/1HVqgUT (Foto Wiesbaden, 12.7.)
https://youtu.be/AO3ykGHCASo (Video Wiesbaden)

Pressekontakt:
Valentina Schweizer: +49 1573 523 1816
Barbara Pietzcker: +49 1573 166 2558
media@internationalshugdencommunity.com

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