Der Geldregenmacher Joachim° Ackva kommt nach München (FOTO)

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Sonnig mit Aussicht auf Geldregen. So wird das Wetter am kommenden
Wochenende in der bayrischen Hauptstadt. Das Spektakel macht auf ein
internationales Umfrageergebnis aufmerksam. Es geht um ein
UN-Weltkonto der Zivilgesellschaft zum Lösen globaler Aufgaben.

Am Wochenende steigen in der Isarmetropole Heliumballons mit
Geldsäcken auf. Wenig später werden mehrere Tausend Euro in echten 5-
und 10-Euro-Banknoten vom Himmel flattern und Passanten überraschen.
Das Geld stammt von Joachim° Ackva, Mitgründer der Bürgerbewegung
–Planet Earth Account–. Mit dem Event wird das Ergebnis einer
internationalen Umfrage veröffentlicht. Demnach ist eine Vielzahl von
Menschen aus verschiedenen Ländern bereit, ein Tausendstel ihres
Vermögens in eine globale Gemeinschaftskasse einzuzahlen – in ein
UN-Weltkonto, das die neuen Entwicklungsziele der Menschheit
mitfinanziert. „Wir alle hätten Nutzen von solch einem Motor, der die
globale Zusammenarbeit antreibt“, sagt Ackva. „Eine besser geschützte
Umwelt, mehr Wohlstand, mehr Frieden und nicht zuletzt: weniger
Menschen auf der Flucht. Die Zeit ist reif für ein UN-Weltkonto der
Zivilgesellschaft.“

Die Welt in New York

Vom 25.-27. September treffen sich über 100 Regierungschefs in New
York. Sie beschließen 17 –Nachhaltige Entwicklungsziele– für die
globale Gemeinschaft (Sustainable Development Goals – SDGs).

Ziele ja – Beitrag nein?

In New York werden die Regierungen erklären, was sie erreichen
möchten. Bei einem kürzlichen Treffen in Addis Abeba legten sie dar,
wie sie es tun wollen. Diese vorbereitende Konferenz im Juli
offenbarte jedoch wenig Handfestes. Das Ergebnis „ist fast völlig
befreit von zu erbringenden Leistungen … offenbart eine
unüberbrückte Lücke zwischen der Rhetorik des Anspruchs und der
Realität der Handlungen“, kommentiert die Koordinierungsgruppe der
teilnehmenden Zivilgesellschaft. Der deutsche entwicklungspolitische
Dachverband VENRO folgert: „Wie die Weltgemeinschaft mit dem
Aktionsplan von Addis Abeba einen nachhaltigen Entwicklungsweg
einschlagen will, ist schleierhaft.“

Was kostet die Welt?

Ein neues UN-Weltkonto der Zivilgesellschaft könnte die Ziele
mitfinanzieren und dadurch Staaten und Konzerne mitziehen. Doch wie
viele Menschen wären willens, ein Tausendstel ihres Vermögens für das
globale Allgemeinwohl in einem UN-Weltkonto zusammenzulegen? Der
–Geldregenmacher– (WDR) bat TNS Emnid, das herauszufinden. Ergebnis
der Hochrechnung: 9 Millionen Briten, 14 Millionen Russen, 21
Millionen Japaner, 38 Millionen Deutsche und 70 Millionen US-Bürger.
Aus dem Umfragewerten hochgerechnet kämen rund 70 Milliarden
US-Dollar global zusammen. Das entspräche etwa dem 24fachen regulären
UN-Jahresbudget.

Wichtiger Trend

Besonders einzahlungsbereit zeigen sich vielerorts Gutverdienende.
Darüber wird sich auch Bundesminister Gerd Müller freuen. „Wir, die
10% der Bevölkerung, besitzen 90% des Vermögens und verbrauchen
nahezu 80% der Ressourcen“, beschrieb er vor kurzem die globalen
Verhältnisse. Er schloss seine Worte beim G7-Gipfel in Schloss Elmau:
„Wir müssen neu teilen lernen.“

Mitbestimmt zum Ziel

Spanien gründete bereits 2014 zusammen mit den Vereinten Nationen
einen kleinen SDG-Fund. Die globale Zivilgesellschaft könnte dies in
großem Maßstab ebenso. Die Mehrheit einer weiteren Umfrage wählte
dafür folgende Art des Bürgereinflusses: Die Vereinten Nationen
sollten für jedes definierte Ziel ein Unterkonto anlegen, so dass
Einzahler selbst über die geförderten Aktivitäten mitentscheiden
könnten.

Ein Symbol für den Planeten°

Viele Befragte finden es gut, die Einzahlungsbereitschaft in ein
UN-Weltkonto mit einem Planetensymbol hinter dem Vornamen sichtbar zu
machen. Je mehr Menschen dies tun, desto bekannter wird die
Möglichkeit eines UN-Weltkontos und Gemeinschaftsgeist kann sich
besser ausbreiten. Als kulturell neutrales Planetensymbol dient das
normale Gradzeichen °. Nebenbei erinnert es an den Klimwandel.

Weitere Informationen

Zehn Beispiele, wie ein UN-Weltkonto die nachhaltigen
Entwicklungsziele voranbringen könnte sowie die Umfrageergebnisse
enthält das neu erschienene Buch –Es regnet Geld für ein Weltkonto –
Die Tausendstel-Frage– (ISBN 978-3-7347-9257-1).

Pressekontakt:
Joachim° Ackva und Daniela° Tiben
+49 152 5603 4169
joachim.ackva@PlanetEarthAccount.de
www.PlanetEarthAccount.de

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