Der Paritätische Hamburg sucht soziale Innovationen zum Thema Armut: Förderinitiative PARI INNO geht in die zweite Runde

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Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg rückt
das Thema Armut in den Mittelpunkt seiner Förderinitiative „PARI
INNO“. Auf Jobsuche, alleinerziehend, kinderreich, in Rente oder mit
ausländischen Wurzeln – für Armut in Hamburg gibt es viele Gründe.
Wer eine soziale und innovative Idee hat, die zur Bekämpfung von
Armut und zu mehr sozialer Gerechtigkeit beiträgt, kann sich bis zum
1. September 2016 bewerben. Unter den Einsendungen wählt eine Jury
die fünf innovativsten Ansätze aus, die vom Verband ein Jahr lang mit
Beratung, Vernetzung und Erfahrung gefördert werden. Ziel ist es, die
sozialen Ideen Realität werden zu lassen und den Weg zur
Nachhaltigkeit zu ebnen.

In einer der reichsten Städte Deutschlands lebt mittlerweile jedes
fünfte Kind unter 15 Jahren von Hartz-IV-Leistungen. Die Armutsquote
bei Hamburger Rentnerinnen und Rentnern hat sich seit 2006 laut dem
Armutsbericht des Paritätischen sogar verdoppelt und steigt auf
Rekordwert. „Armut ist in Hamburg keine Randerscheinung. In manchen
Stadtteilen trifft sie sogar jedes zweite Kind – und zeichnet ihren
Lebensweg vor“, sagt Joachim Speicher, Geschäftsführender Vorstand
des Paritätischen Hamburg. „Armut ist, neben Krankheit, der
Hauptgrund, der Menschen ins soziale Abseits treibt und isoliert.“
Speziell bei den besonders von Armut gefährdeten Gruppen sind seit
Jahren kaum Verbesserungen zu spüren.

Der Paritätische Hamburg will vielversprechende Lösungsansätze
unterstützen. PARI INNO setzt daher dieses Jahr den Schwerpunkt
Armut. „Wir rufen innovative Köpfe auf, sich mit ihren Initiativen
zum Thema Armut bei uns zu bewerben.“ Sei es der Einzelkämpfer mit
neuartigem, sozialem Ansatz oder der Verein mit innovativer Idee aber
ohne gesicherte Finanzierung, PARI INNO sucht sie. Voraussetzung ist,
dass die Umsetzung in Hamburg stattfindet und gemeinnützige Ziele
verfolgt werden. „Wir wollen sozial engagierte Menschen dabei
unterstützen, Hamburg ein wenig besser zu machen. Neue kreative Ideen
lassen sich mit einem etablierten Verband im Rücken oft leichter
umsetzen und zu Nachhaltigkeit führen“, verdeutlicht Speicher. Der
Paritätische Hamburg wird die Ideengeberinnen und -geber ein Jahr
begleiten und sie bei ihrer Umsetzung unterstützen. Bewerbungsschluss
ist der 1. September 2016.

Mehr Informationen unter: www.pari-inno.de.

Pressekontakt:
Cornelia Heider-Winter
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Wandsbeker Chaussee 8 * 22089 Hamburg
Tel.: 040 41 52 01 – 77
c.heider-winter@paritaet-hamburg.de

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