Der Tagesspiegel: Bankexperte: Banken kann man wegen Briefkastenfirmen rechtlich nichts an Zeug flicken

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Die Banken müssen nach Meinung des Bankexperten
Hans-Peter Burghof in der Panama-Affäre nur in Einzelfällen mit
Strafen rechnen. „Man kann fragen, ob das moralisch richtig ist, aber
rechtlich kann man den Banken deshalb nichts an Zeug flicken“, sagte
Burghof dem Tagesspiegel (Donnerstagausgabe) zur massenhaften
Vermittlung von Briefkastenfirmen an Bankkunden. Man müsse jeden
einzelnen Fall anschauen, sagte der Professor für Bankwirtschaft an
der Uni Hohenheim.“Was die Politik nicht versteht: Die Banken können
nicht ausschließen, dass der Kunde sie missbraucht. Ein perfektes
Sicherheitsniveau gibt es nicht“, betonte der Experte. Schuld an den
krummen Geschäften, die jetzt aufgedeckt worden sind, seien nicht
allein die Banken, meint Burghof. Auch die Politik habe versagt und
die Unternehmen. „Wir schaffen es nicht, unsere Marktwirtschaft
globalisierungstauglich zu machen. Große Konzerne werden immer
größer, weil sie kaum Steuern zahlen. Wie soll etwa ein regionales
Möbelhaus gegen Ikea konkurrieren?“, kritisierte der Bankenexperte.

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
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http://www.tagesspiegel.de/politik/newsblog-zu-panama-papers-je-su
is-panama-satiremagazin-charlie-hebdo-verhoehnt-empoerte-reiche/13408
838.html

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
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