Der Tagesspiegel: Berliner SPD-Kreise: Rückzug von Nußbaum wegen tiefer Abneigung gegen mutmaßlichen Wowereit-Nachfolger Müller

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Berlin – Berliner SPD-Kreise führen den Rücktritt
von Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) auf dessen tiefe
persönliche Abneigung gegen Michael Müller (SPD) zurück, den
mutmaßlichen Nachfolger von Klaus Wowereit im Amt des Regierenden
Bürgermeisters. Das berichtet der Berliner „Tagesspiegel“
(Samstagsausgabe). „Nußbaum hat in kleiner Runde immer wieder
gesagt, dass er mit Müller als Regierendem Bürgermeister keinen Tag
zusammen arbeiten werde“, sagte ein Mitglied des SPD-Landesvorstandes
dem „Tagesspiegel“.Im Kandidatenrennen um die Wowereit-Nachfolge gilt
Stadtentwicklungssenator Michael Müller SPD-intern inzwischen als
Favorit vor seinen beiden Mitbewerbern, dem SPD-Landesvorsitzenden
Jan Stöß und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh. Das Ergebnis
der SPD-Mitgliederbefragung zur Wowereit-Nachfolge soll am morgigen
Samstag am späteren Nachmittag vorliegen. Zwischen den Senatoren
Nußbaum und Müller war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu
Reibereien gekommen.

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
 

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