Der Tagesspiegel: Obergrenzen für Flüchtlinge – Kritik an Zentralratspräsidenten

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Die Forderungen des Präsidenten des Zentralrats der
Juden, Josef Schuster, nach Obergrenzen für den Zuzug von
Flüchtlingen stößt auf Kritik. Die stellvertretende Vorsitzende der
SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, sagte dem „Tagesspiegel“
(Dienstagausgabe): „Die Forderung nach Obergrenzen, weil Menschen aus
dem arabischen Kulturkreis hier Schutz suchen, lehne ich ab. Im
übrigen unterscheiden weder Grundgesetz noch Genfer
Flüchtlingskonvention danach, aus welchem Kulturkreis jemand kommt,
sondern nur, ob er oder sie Schutz braucht.“

Die stellvertretende Präsidentin des Bundestages, Petra Pau
(Linke) sagte dem „Tagesspiegel“: „Die Integration von Flüchtlingen
ist eine Mammutaufgabe. Aber die Menschen deshalb dem Terror zu
überlassen ist keine Lösung, jedenfalls keine humane.“ Ihr
Parteifreund Bodo Ramelow, Ministerpräsident in Thüringen, fügte
hinzu: „Wir müssen Ängste ernst nehmen, aber Hass und Antisemitismus
haben in Deutschland und bei Deutschen auch gerade Konjunktur.“ In
Anspielung auf den thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke
erklärte Ramelow: „Herr Höcke ist nicht aus einem dieser Länder und
macht mir auch große Sorgen.“

http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-zen
tralrat-der-juden-fordert-obergrenzen/12625842.html

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Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
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