Der Tagesspiegel: Saarlands Innenminister warnt vor Unruhen und Gewalt, sollten Flüchtlingszahlen nicht zurückgehen

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Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz der
Länder, Saarlands Minister Klaus Bouillon (CDU), warnt vor Unruhen
und sogar Gewalt, sollte die Zahl der Flüchtlinge nicht rasch
geringer werden. Dem Berliner „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe) sagte
Bouillon, die Stimmung in der Bevölkerung bereite ihm Sorge. „Die
Menschen sind verunsichert und sie haben Angst.“ Nachdem 2015 rund
eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen seien und der
Zustrom noch immer nicht abreiße, bekannte der Innenminister, die
Flüchtlingskrise habe „die öffentliche Ordnung in Deutschland
nachhaltig gestört“. Seit den Vorfällen an Silvester in Köln sei auch
klar, „dass die öffentliche Sicherheit gefährdet ist“. Von der
Bundesregierung forderte der Innenminister, dafür zu sorgen, dass der
Zustrom der Flüchtlinge rasch eingedämmt wird. Es müssten „sehr
schnell sehr viel weniger werden“ als 2015. Noch einmal eine Million,
so Bouillon, „schaffen wir nicht“. Würden in diesem Jahr sogar mehr
kommen als 2015, prophezeite er, „dann wird es Unruhen und Gewalt
geben, und zwar in den Einrichtungen und auch zwischen Flüchtlingen
und der Bevölkerung“. Das könne niemand wollen. Bouillon stellte
klar: „Wir sind in Deutschland an unseren Grenzen angekommen.“

http://www.tagesspiegel.de/politik/klaus-bouillon-zur-eu-fluechtli
ngspolitik-saarlands-innenminister-will-aufnahmeverweigerern-geldhahn
-zudrehen/12929202.html

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