Deutscher Kinderhospizverein e.V. (DKHV e.V.) hält langfristig am Standort Olpe fest

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Der Vorstand des Deutschen Kinderhospizvereins e.V.
 

Olpe, 24.04.16. Die Jahreshauptversammlung des bundesweit tätigen Deutschen Kinderhospizvereins e.V. (DKHV e.V.) fand am Sonntag mit rund 55 Teilnehmern im Technikum der Firma Gebr. Kemper GmbH + Co. KG in Olpe (NRW) statt. Vereinsvorstand und Geschäftsführung freuten sich, die Räumlichkeiten erneut unentgeltlich nutzen zu dürfen.
Innerhalb der Versammlung stellte sich das bisherige Vorstandsmitglied Sabine Dartenne, betroffene Mutter, in Abwesenheit nicht erneut zur Wahl. Eine Veränderung in ihrer privaten Situation hatte diesen Schritt notwendig gemacht, was Sabine Dartenne bedauerte.
Geschäftsführer Martin Gierse stellte den Jahresabschluss für 2015 und auch die Haushaltsplanung für 2016 vor. Gierse: „Unsere Arbeit hängt maßgeblich von Spenden ab. Wir hoffen, dass sich auch in 2016 ausreichend viele Spender und Paten an die Seite des Vereins stellen, sodass wir – auch langfristig – unsere Angebote für die betroffenen Familien sichern können“. Benötigt werden rund 2.8 Mio. Euro an Spenden.

Zwei neue Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste wird der DKHV e.V. ebenfalls noch in diesem Jahr auf den Weg bringen, um Familien im südlichen Münsterland und in Lünen verlässlich im privaten Lebensraum begleiten und unterstützen zu können. Damit wird sich die Zahl auf 24 vereinseigene Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste bundesweit erhöhen.
Des Weiteren wurden die Pläne für den Bau eines neuen Gebäudes als Vereinssitz vorgestellt: „Wir möchten auch langfristig am Standort Olpe, dem Ausgangspunkt der Kinderhospizarbeit in Deutschland, festhalten. Dies ist in unserem jetzigen Gebäude nicht mehr möglich. Aus diesem Grunde wird innerhalb der nächsten 1 ½ ein neues Haus „In der Trift“ entstehen“, so Geschäftsführer Gierse. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach neuen oder erweiterten Angeboten bedarf es neuer, größerer Räume. „Es soll ein Haus der Begegnung, des Austauschs und des Erinnerns entstehen. Ein Haus sowohl für betroffene Familien, als auch für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Zeichen für den langfristigen Auftrag an die Arbeit des Deutschen Kinderhospizvereins“. Im Moment arbeitet eine Arbeitsgruppe aus Betroffenen sowie ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an konkreten Vorschlägen zur Gestaltung des Gebäudes.

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