Deutscher Kinderhospizverein e.V. zum Internationalen Tag der Familie:

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Olpe – Eine stabile Familie ist für Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung besonders wichtig. Darauf hat der Deutsche Kinderhospizverein e.V. zum „Internationalen Tag der Familie“ am Mittwoch in Olpe hingewiesen.

„Der Alltag von Familien mit einem Kind mit einer lebensverkürzenden Erkrankung stellt sie vor sehr große Herausforderungen: Die Lebenssituation verändert sich, der Alltag muss neu gestaltet werden und die Themen „Krankheit“, „Sterben“ und „Trauer“ beschäftigen die ganze Familie“, so Martin Gierse, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. Erkrankte Kinder müssten sich besonders auf die Sicherheit in ihrer Familie verlassen können. „Daher müssen alle Familienmitglieder die Möglichkeit der Unterstützung erhalten, das Familiensystem muss gestärkt werden. Deshalb hat es sich der Deutsche Kinderhospizverein zur Aufgabe gemacht, die betroffenen Kinder und Jugendlichen, deren Eltern und Geschwister durch eigene Angebote zu unterstützen“, erläutert Gierse.

Aus diesem Grund veranstaltet der Verein in diesem Jahr bereits das 20. Familienseminar. Neben kreativen, erlebnisreichen Workshops und einem Gesprächskreis erhalten die erkrankten Kinder und Jugendlichen, Geschwister und Eltern Zeit für persönliche Gespräche und Begegnungen. Die Familien finden einen Ort, an dem sie sich nicht erklären müssen. Denn sie werden verstanden, entlastet und können Kraft schöpfen für ihren Alltag – als Familie.

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