Deutschland ins internationale „Global Cities“ Stadtentwicklungsprogramm von Arcadis aufgenommen / Zuwanderung von Flüchtlingen macht Lösungen für Infrastruktur und Co. noch dringender

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Berlin ist als erste deutsche Stadt im
internationalen Arcadis-Stadtentwicklungsprogramm „Global Cities“ für
schnell wachsende Städte und Wirtschaftsregionen aufgenommen. Die
Hauptstadt reiht sich neben Metropolen wie London, Shanghai, New York
oder Sao Paulo ein. Im Rahmen des Programms werden in Zusammenarbeit
mit Bürgermeistern, Städtevertretern, Wirtschaftsförderern,
Investoren, Projektentwicklern und Politikern Konzepte für aktuelle
und künftige Herausforderungen der Stadtentwicklung erarbeitet, die
durch die umfangreiche Migration durch Flüchtlinge noch dringlicher
sind. Ins Leben gerufen wurde das Programm 2014 von der Planungs- und
Beratungsgesellschaft Arcadis, die auf der Immobilienmesse Expo Real
vom 5.-7. Oktober in München zum Austausch einlädt.

„Bereits heute lebt jeder zweite Mensch in einer Stadt, 2025
werden es 70 bis 80 Prozent und Ende des Jahrhunderts annähernd 90
Prozent der Weltbevölkerung sein. Das bedeutet enorme Belastungen für
Metropolen und Wirtschaftsregionen, für die rechtzeitig Lösungen
gefunden werden müssen“, sagt Marcus Herrmann, CEO von Arcadis
Deutschland. Auch in Deutschland ist die Urbanisierung in vollem
Gang. In weiten Teilen Ostdeutschlands wird die Bevölkerung bis 2030
um mehr als zehn Prozent zurückgehen, in den Städten wächst die
Einwohnerzahl dagegen deutschlandweit an. „Die bisherigen Prognosen
werden durch die Zuwanderung durch Flüchtlinge gerade deutlich nach
oben korrigiert, in Berlin um 45 Prozent auf 80.000 Zuwanderer allein
in 2015. Die großflächige Urbanisierung in Deutschland beginnt daher
früher als angenommen – nämlich genau jetzt. Die Städte müssen
umgehend darauf reagieren“, so Arcadis-CEO Herrmann.

Deutsche Städte profitieren von internationalen Projekterfahrungen

Die Kernherausforderungen für lebenswerte, nachhaltige Städte
liegen den Experten von Arcadis zufolge in den Bereichen Immobilien,
also Wohnraum- und Gewerbeflächen, Verkehr und Infrastruktur sowie
Wasser und Umwelt. Deutsche Städte, die ins „Global Cities“-Programm
aufgenommen werden, profitieren von den Erfahrungen aus Projekten in
internationalen Megacities und Wirtschaftsmetropolen. In Amsterdam
beispielsweise wurden erfolgsreich Ausbaumaßnahmen an Flughafen,
Metrostationen und mehrspurigen Straßenkreuzungen konzipiert und
begleitet. In Rotterdam, zusammen mit Amsterdam als gemeinsame
Wirtschaftsregion Teil des BUC-Programms, wurde der Hauptbahnhof
renoviert und ein Container-Terminal ausgebaut. Im Bereich Immobilien
stehen Themen wie Nachverdichtung, Neuerschließung und der Umgang mit
Industrie- und Handelsflächen auf der Agenda, aber auch die
Entwicklung von Bibliotheken oder Museen wird von den Experten
begleitet. „Lebensqualität ist eng mit gesellschaftlicher Teilhabe
verbunden, Kultur- und Sportangebote sind dafür wichtige
Voraussetzungen“, sagt Birgit Detig, City Executive Big Urban Clients
bei Arcadis. Im Bereich Wasser und Umwelt werden Themen wie
Grundwasserschutz, Flussregeneration oder Hochwasserschutz
bearbeitet, sowie auch Energiegewinnung und Recycling. Für alle
Bereiche gibt es zahlreiche Best Practices aus Europa, Asien, den USA
und Südamerika.

Programm soll ausgeweitet werden – interessierte Städte und
Stakeholder willkommen

In Berlin organisiert Arcadis im nächsten Schritt Treffen mit
Bürgermeistern, Städtevertretern, Wirtschaftsförderern, Investoren ,
Projektentwicklern und Politikern, um im Austausch Bedarfe zu
identifizieren, aktuelle und künftige Rahmenbedingungen zu prüfen und
zügig konkrete Maßnahmen anzugehen.

Austausch auf der Expo Real

Auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen
vom 5.-7. Oktober in München ist Arcadis nicht nur mit einem
Messestand vertreten (Halle A2.133), sondern lädt auch zu Konferenzen
und Expertenaustausch ein. Am Dienstag, 6. Oktober, gibt es um 10 Uhr
einen Vortrag zum Thema „The City of the Future“ von Referent Greg
Yager, Senior Vizepräsident bei CallisonRTKL (New York), einer
Tochtergesellschaft von Arcadis. Der Vortrag findet im Konferenzraum
A21statt (1. OG, südlicher Teil Halle A2). Um 12 Uhr folgt ein „City
Lunch“ für öffentliche Entscheider, Investoren und Entwickler. Hier
berichtet Birgit Detig über das Global Cities Program und es gibt
Gelegenheit zum informellen Networking. An allen drei Messetagen
können außerdem separate Einzelgespräche sowie weitere „Teaming Up
Sessions“ zum Experten- und Interessentenaustausch wahrgenommen
werden. Für eine direkte Terminvereinbarung können sich Interessenten
per E-Mail melden: birgit.detig@arcadis.com.

Über Arcadis

Arcadis ist das führende globale Planungs- und
Beratungsunternehmen für „Natural and Built Assets“ (natürliche
Schutzgüter und bauliche Vermögenswerte). In Zusammenarbeit mit
unseren Kunden erzielen wir durch die Anwendung unserer profunden
Marktkenntnisse sowie kollektiver Planungs-, Beratungs-, Ingenieur-,
Projekt- und Managementleistungen herausragende und nachhaltige
Ergebnisse während des gesamten Lebenszyklus natürlicher Schutzgüter
und baulicher Vermögenswerte unserer Kunden. Mit unseren 28.000
Mitarbeitern in mehr als 70 Ländern erwirtschaften wir einen Umsatz
von mehr als 3 Milliarden Euro. Wir unterstützen UN-Habitat, das
Zentrum der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen, mit Wissen
und Know-how, um die Lebensqualität in schnell wachsenden Städten auf
der ganzen Welt zu verbessern. Sie finden uns im Internet unter
www.arcadis.com

Pressekontakt:
ARCADIS Deutschland GmbH
Bertram Subtil
Telefon: 06151/388-528
E-Mail: bertram.subtil@arcadis.com

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