DIE FAMILIENUNTERNEHMER zur Erbschaftsteuer: Kompromiss macht Hoffnung auf baldige Rechtssicherheit

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Die Koalition hat sich auf eine
Erbschaftsteuerreform geeinigt. Das Gesetz könnte noch bis zur
Sommerpause verabschiedet werden. „Die Einigung ist ein wichtiger
Schritt mit entscheidenden Verbesserungen für viele mittelständische
Familienunternehmen. Die Familienunternehmen brauchen endlich
Planungs- und Rechtssicherheit. Der Kompromiss bietet eine gute
Grundlage, um nun im Bundesrat auch die Zustimmung der Länder zu
gewinnen.“, betont Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE
FAMILIENUNTERNEHMER, zur Entscheidung.

Der Kompromiss sieht vor, dass den Familienunternehmen, die
Verfügungsbeschränkungen für ihre Gesellschafter vorsehen, ein
Steuerabschlag auf den Firmenwert gewährt wird und so die
Arbeitsplätze gesichert werden. „Gut ist, dass diese für
Familienunternehmen so charakteristische Bindung des Kapitals im
Unternehmen berücksichtigt wurde. Nur durch diese Kapitalbindung sind
Familienunternehmen in der Lage, im scharfen internationalen
Wettbewerb mithalten zu können.“

Goebel kritisiert jedoch, dass gerade die großen
Familienunternehmen stärker als noch nach den ersten Vorschlägen aus
dem Bundesfinanzministerium belastet werden sollen. „Der Gesetzgeber
muss aufpassen, dass er nicht die eigenkapitalstarken großen
Familienunternehmen dafür bestraft, solide zu wirtschaften. Gerade
sie sind Deutschlands Hidden Champions, die sich durch solide
Eigenkapital-Basis und Investitionsstärke vor ausländischen
Heuschrecken schützen. In Familienunternehmen bauen die
Gesellschafter das nötige Kapital über Generationen auf, indem sie
sich vertraglich verpflichten, ihr Kapital im Unternehmen zu belassen
und die Gewinne zu reinvestieren. Eine verschärfte Erbschaftsteuer
dürfte hier mehr aufs Spiel setzen als am Ende durch Steuereinnahmen
gewonnen werden könnte.“ Zudem sagt Goebel: „Es bleiben zudem einige
praktische Schwierigkeiten, zum Beispiel Fristen von bis zu zwanzig
Jahren bei der Dokumentation.“

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische
Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmen den
Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die
Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen
rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz
in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER – ASU e.V.
DIE JUNGEN UNTERNEHMER – BJU
Kathrin Cornick
Charlottenstraße 24, 10117 Berlin
Tel. 030 300 65-430
Mob. 0151 10855036
E-Mail: cornick@familienunternehmer.eu
Internet:http://www.familienunternehmer.eu
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