Die Initiative beat the silence präsentiert mit „H(ear)spots“ die erste Suchmaschine für induktive Höranlagen (FOTO)

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Für Nutzer von Hörgeräten und Hörimplantat-Systemen ist das Hören
von Stimmen und Musik bei Veranstaltungen wie Konzerten,
Gottesdiensten oder Vorträgen in großen Räumen oft schwierig. Echo,
Umgebungslärm oder andere Störgeräusche können dazu führen, dass die
Betroffenen wenig oder gar nichts verstehen. Abhilfe kann hier eine
induktive Höranlage schaffen, die den Nutzern von Hörlösungen
ermöglicht, Audiosignale störungsfrei in ihren Audioprozessoren zu
empfangen. Die Initiative beat the silence stellt heute die
Suchmaschine „H(ear)spots“ vor, in der Gebäude in Deutschland und
Österreich verzeichnet sind, die über eine eigene Induktionsschleife
verfügen. Mithilfe von „H(ear)spots“ können sich Träger von
Hörlösungen in Zukunft schnell und einfach vorab informieren, ob ihr
Veranstaltungsort mit einer Induktionsanlage ausgestattet ist.

Leichter Zuhören ohne Störgeräusche

Insbesondere große Veranstaltungsorte haben häufig eine
Raumakustik, die sich negativ auf die Verständlichkeit von Sprache
oder Musik auswirken kann. An vielen Orten sind daher einige
Sitzplätze mit Induktionsschleifen versehen. Mithilfe dieser
induktiven Höranlagen können Stimmen und Musik über ein Mikrofon
empfangen und anschließend verstärkt werden. Der Verstärker der
Induktionsanlage sendet die Audiosignale an eine Kabelschleife, die
ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Audioprozessoren von Hörgeräten
oder Hörimplantaten, die über eine Induktionsspule verfügen, können
das elektromagnetische Wechselfeld aufnehmen und die Signale im
Audioprozessor umwandeln. Auf diese Weise werden äußere Störgeräusche
minimiert. Durch die Lautstärkeregelung am eigenen Audioprozessor ist
es für die Nutzer zusätzlich möglich, Signale nochmals nach Bedarf
einzustellen. Für Nutzer ist es bei der Verwendung einer
Induktionsspule ratsam, das eigene Mikrofon des Audioprozessors zu
deaktivieren.

„Induktive Höranlagen erleichtern das Zuhören für uns
Hörimplantat-Nutzer sehr und helfen, auch bei Diskussionen aktiv
teilzunehmen. Bei klassischen Konzerten ist die Wahrnehmung aller
Instrumente und Töne dadurch viel besser“, sagt Torsten, beat the
silence Botschafter und CI-Träger. „Mit der neuen Suchmaschine
„H(ear)spots“ kann ich zukünftig geeignete Kinos oder Theater in
Sekundenschnelle finden und erspare mir eine mühsame Recherche oder
den Anruf beim Veranstalter. Zudem habe ich nicht nur mein neues
Lieblingstheater gefunden, sondern konnte gleichzeitig einige
interessante Locations kennenlernen, die ich vorher noch nie besucht
hatte“.

Unter www.beat-the-silence.org/hearspots können mithilfe des Ortes
oder der Postleitzahl Veranstaltungsorte angezeigt werden, die über
eine eigene Induktionsanlage verfügen. So steht einem gelungenen
Konzert- oder Kinobesuch auch für Träger von Hörlösungen nichts mehr
im Wege.

Pressekontakt:
beat the silence
Christina Achtert
Brabanter Str. 4
D-80805 München
Telefon: 089 121 75 149
Fax: 089 121 75 197
presse@beat-the-silence.org

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