Die schwedische gemeinnützige Initiative Refugee Air will syrische Flüchtlinge mit dem Flugzeug sicher in die EU bringen

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Eine Gruppe schwedischer Unternehmer und Menschenfreunde möchte
nicht mehr länger dabei zusehen, wie Flüchtlinge im Mittelmeer
ertrinken, und hat beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Ziel
von Refugee Air ist es, dafür zu sorgen, dass sichere Wege in die EU
Realität werden.

     (Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20150910/265297LOGO
)

„Noch bevor der erste Schnee auf Stockholm fällt, wird das erste
Flugzeug Flüchtlinge in Sicherheit bringen“, sagt Susanne Najafi,
Mitinitiatorin von Refugee Air.

Flüchtlinge ohne Visum sind derzeit aufgrund der
„Haftungsbestimmungen für Beförderungsunternehmen“ nicht in der Lage,
mit dem Flugzeug zu reisen. Hierbei handelt es sich um eine
EU-Richtlinie, die besagt, dass Beförderungsunternehmen für alle
Kosten im Zusammenhang mit Passagieren aufkommen müssen, denen in
ihrem Zielland in der EU kein Asyl gewährt wird.

„Regelungen wie diese treiben Flüchtlinge in die Hände von
Schleppern, die aus deren Verzweiflung Profit schlagen“, sagt Emad
Zand, Mitinitiator von Refugee Air. „Es ist sinnlos. Wir können nicht
einfach dasitzen und zusehen, wie Menschen sterben. Wir werden
zeigen, dass es auch anders geht.“

Mit der Unterstützung sowohl von privaten als auch gewerblichen
Sponsoren plant Refugee Air, entweder Flugzeuge zu chartern oder mit
existierenden Fluggesellschaften zusammenzuarbeiten, um den
Flüchtlingen eine sichere Reise aus Krisengebieten in die sichere EU
zu ermöglichen.

„Als Unternehmer sind wir es gewohnt, nach Lösungen zu suchen, und
wenn wir Menschen auf den Mond fliegen können, warum dann nicht auch
Flüchtlinge auf sicherem Wege nach Europa“, so Najafi. Neben den
sicheren Flügen nach Europa sucht die Initiative ausserdem nach einer
nachhaltigen Lösung, um die Mauern der Festung Europa einzureissen,
die durch die Haftungsrichtlinie für Beförderungsunternehmen
errichtet wurde.

Die Initiative Refugee Air wurde am Wochenende ins Leben gerufen
und ist seitdem schnell zu einer kooperationsorientierten Bewegung
herangewachsen, an der sich Hunderte der einflussreichsten
Unternehmer und Anwälte sowie weitere führende Berufsgruppen
Schwedens beteiligen und sich dafür einsetzen, Refugee Air zum Erfolg
zu verhelfen.

Über Refugee Air  

Refugee Air ist eine gemeinnützige Initiative unter der Leitung
von motivierten Unternehmern und Menschenfreunden, deren Ziel es
ist, Flüchtlingen eine sichere Reise in die EU zu ermöglichen. Wir
wissen, wie man Probleme löst und Dinge anpackt, und wollen jetzt
sofort einen Beitrag leisten. Wir nutzen unsere
Crowdsourcing-Kompetenzen und unser weitreichendes Netzwerk, um Leben
zu retten und positive Veränderungen herbeizuführen.

Susanne Najafi ist eine Multiunternehmerin, die viele Unternehmen
in verschiedenen Branchen aufgebaut hat. Heute investiert sie in neue
Ideen und Start-up-Projekte.

Emad Zand ist ein Multiunternehmer in den Bereichen
Gesundheitswesen und Technologie und hat bereits Unternehmen mit
mehreren tausend Mitarbeitern aufgebaut und geleitet.

Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.refugeeair.org

 
http://www.facebook.com/refugeeair 
Instagram: @refugee_air 
Twitter: @RefugeeAir 
Hashtag #letthemfly 

 

 
Pressekontakt: 
Claes Göransson, PR-Leiter, Refugees Air 
Tel.: +46(0)720-20-62-01 
E-Mail: press@refugeeair.org 

 

Logo und Bilder zum Herunterladen:
http://refugeeair.org/press-contact

Photo:
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