Die Sozialdemokratie in Vergangenheit und Gegenwart

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Die SPD ist die älteste Partei Deutschlands und
feiert am 23. Mai den 150. Jahrestag ihrer Gründung. Der MDR widmet
sich ihrer Geschichte und aktuellen Bedeutung in zahlreichen
Beiträgen – u. a. im Ersten mit „Wie weit links? 150 Jahre SPD“ am
13. Mai. 23.30 Uhr.

MDR INFO betrachtet die Entstehung der Sozialdemokratie, deren
Wurzeln in Mitteldeutschland liegen. Hier gab es schon früh
Gesellenvereine und Genossenschaften. Zudem ließen die liberalen
Gesetze in Sachsen Vereinsgründungen zu. In einer fünfteiligen Serie
über die Gründung der SPD wird vom 6. bis 10. Mai im Frühprogramm (5
bis 9 Uhr) die Geschichte in Leipzig, Eisenach und Gotha lebendig.

Auch MDR FIGARO sucht bedeutende Orte der Arbeiterbewegung in
Mitteldeutschland auf und geht der Frage nach, wie heute an sie
erinnert wird. Die Serie wird vom 7. bis 21. Mai jeweils dienstags,
7.10 Uhr sowie am 23. Mai, 6.45 Uhr und 13.40 Uhr ausgestrahlt.

„Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet!“ heißt das Feature, das am
15. Mai, 22 Uhr bei MDR FIGARO zu hören ist. Erzählt wird vom
„Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“, den Ferdinand Lassalle 1863
in Leipzig gründete. Im Programm stand, dass der ADAV die „Vertretung
der sozialen Interessen des deutschen Arbeiterstandes“ übernehmen
solle. Doch was ist nach 150 Jahren aus dem Streben nach Bildung,
Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität geworden?

Am 23. Mai sendet das MDR-Kulturradio von 18.05 Uhr bis 19 Uhr ein
FIGARO Spezial zum Thema „Es war einmal: der Arbeiter“. Beleuchtet
werden das Bild des Arbeiters und die Forderungen der
Arbeiterbewegung im Wandel der Zeit. In einer Podiumsdiskussion, die
am gleichen Tag um 22 Uhr ausgestrahlt wird, sprechen unter anderem
Franz Müntefering und der Politikwissenschaftler Prof. Christoph
Butterwegge über die Teilhabe des Einzelnen an der Gesellschaft.
Moderiert wird die Diskussionsrunde von Michael Götschenberg. Zudem
wird MDR FIGARO an diesem Abend aktuell vom Festakt zum 150.
Gründungstag der SPD in Leipzig berichten. Neben Bundespräsident
Joachim Gauck sind auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs
Staatspräsident François Hollande eingeladen.

Im MDR FERNSEHEN geht es am 23. Mai, 22.35 Uhr um die lange und
wechselvolle Geschichte der Partei: vom „Allgemeinen Deutschen
Arbeiterverein“ über das Godesberger Programm bis zur deutschen
Wiedervereinigung und der Agenda 2010. „MDR extra: 150 Jahre SPD“
berichtet auch vom Festakt der SPD im Leipziger Gewandhaus sowie von
einem der ältesten SPD-Ortsvereinshäuser mit angeschlossener Kneipe
und eigenem Traditionskabinett in Sachsen-Anhalt. MDR-Chefredakteur
Stefan Raue moderiert die Sendung.

Im Anschluss wird 23.10 Uhr (und zuvor am 13. Mai, 23.30 Uhr im
Ersten) der Frage „Wie weit links? 150 Jahre SPD“ nachgegangen. Denn
neben dem klaren Bekenntnis zur Demokratie war die ständige
politische Abgrenzung zu Linksaußen eine prägende Konstante in der
Parteigeschichte. Die Frage „Wie weit links?“ hat die Partei
einerseits fast zerrissen, zugleich aber auch in der Abgrenzung vom
Totalitarismus stark gemacht. Das Problem wird in der
Fernsehdokumentation am Beispiel wichtiger Persönlichkeiten der
Partei wie August Bebel, Friedrich Ebert oder Willy Brandt
beleuchtet.

Pressekontakt:
Sebastian Henne, MDR Kommunikation, Tel.: (0341) 3 00 63 76;
presse@mdr.de

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