DStGB zum Brexit: Repräsentative Demokratie stärken – Europa von unter aufbauen

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„Der Brexit und sein Zustandekommen sollte uns
Warnung und Auftrag sein. Je mehr Volksabstimmungen desto besser nach
dem Motto: Mehr Demokratie wagen? Auch in Deutschland ist das ein
beliebtes Thema in Städten, Ländern und im Bund. Leider zeigen die
Erfahrungen, dass Volksabstimmungen emotionalisieren, polarisieren,
tendenziell die extremeren Positionen stärken und sich durch die
Kampagnen immer mehr vom eigentlichen Thema entfernen. Medial
angefeuert geht es in erster Linie darum, denen da oben es mal
richtig zu zeigen, ohne Rücksicht auf Verluste und sei es auch die
eigene Zukunft. Die repräsentative Demokratie hat sich bewährt und
Deutschland zu einem der erfolgreichsten Länder der Welt gemacht. Das
dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzten“ sagte
DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg heute in Berlin.

Gleichzeitig müssen wir den europäischen Gedanken neu beleben. Das
heißt Europa neu von unten aufbauen und die Menschen mitnehmen. Die
Städte können hier einen unverzichtbaren Beitrag leisten z.B.mit der
Revitalisierung der deutsch / englischen Städtepartnerschaften.
Daraus kann neue Begeisterung für ein neues besseres gemeinsames
Europa entstehen. Das sind wir gerade den jungen Menschen schuldig,
die in England mehrheitlich gegen den Austritt gestimmt haben und zu
Recht um ihre Zukunft bangen!

Pressekontakt:
Kontakt:

Franz-Reinhard Habbel
Sprecher des DStGB
Tel.: 030/77307-225
0172-2402723
E-Mail: Franz-Reinhard.Habbel@dstgb.de

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