Dürre in Äthiopien: Menschen für Menschen verlängert Nothilfe / Rund 1,2 Millionen Euro an Hilfsgeldern sind notwendig, um die dringend benötigte Nahrungsmittelhilfe fortsetzen zu können.

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Angesichts der anhaltenden Notsituation in
Äthiopien verlängert Menschen für Menschen die seit November laufende
Nahrungsmittelhilfe um weitere drei Monate. 32.500 Menschen werden
weiterhin mit lebensnotwendigen Nahrungsmitteln versorgt. Rund 1,2
Millionen Euro muss die Organisation für die Verlängerung des
Nothilfeprogramms aufwenden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für
die von Menschen für Menschen geleistete Nahrungsmittelhilfe auf rund
2,7 Millionen Euro – zusätzlich zur langfristigen Arbeit in den
derzeit elf Projektregionen.

Als eine der ersten Hilfsorganisationen hat Menschen für Menschen
auf die drohende Hungerkatastrophe in Äthiopien reagiert. Bereits
seit November 2015 leistet die Organisation Nahrungsmittelhilfe
(www.menschenfuermenschen.de).

450.000 Kinder von Unterernährung betroffen

Die Zahl der Menschen die in Äthiopien aufgrund der verheerenden
Dürre auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind, wurde seit dem ersten
Hilfeansuchen der Regierung im August des vergangenen Jahres immer
wieder nach oben korrigiert. Nach offiziellen Angaben der Vereinten
Nationen sind aktuell 10,2 Millionen Menschen aufgrund der
anhaltenden Dürre auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Das
Koordinationsbüro für humanitäre Hilfe (UN OCHA) rechnet jedoch
damit, dass die Zahl der Bedürftigen weiter steigen wird. Denn schon
jetzt seien 2,2 Millionen Kinder und Mütter von Mangelernährung
betroffen und 450.000 Kinder benötigen Nahrungsergänzungsmittel. Weit
mehr, als noch Anfang des Jahres angenommen.*

Nutzung eigener Strukturen für Nothilfe

Menschen für Menschen ist seit 35 Jahren in Äthiopien aktiv und
arbeitet an der nachhaltigen Entwicklung ganzer Regionen. Acht
Projektregionen konnten bereits abgeschlossen und in die
Verantwortung der Bevölkerung übergeben werden. Hier wird die Hilfe
der Organisation nicht mehr benötigt.

Über 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Äthiopien für
Menschen für Menschen tätig – davon lediglich fünf Nicht-Äthiopier.
Die im Land aufgebaute Infrastruktur kommt nun auch im Rahmen der
Nothilfe zum Einsatz: Menschen für Menschen setzt alle Schritte
selbstständig und mit eigenen Mitarbeitern um: Vom Einkauf über die
Lieferung bis hin zur Verteilung im Nothilfegebiet. Dadurch kann die
Organisation gewährleisten, dass die Spenden direkt bei den
Bedürftigen ankommen.

Spenden für die Nothilfe von Menschen für Menschen: 12,50 Euro
versorgen einen Menschen, 50 Euro eine ganze Familie ein Monat lang
mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln.

Spendenkonto:
Stiftung Menschen für Menschen
Stadtsparkasse München
IBAN: DE64701500000018180018
SWIFT (BIC): SSKMDEMM

*Quelle: Humanitarian Bulletin vom 14.03.2016: http://ots.de/JbZBI

Bilder von der Nothilfe können bei Menschen für Menschen
angefordert werden.

Über Menschen für Menschen

Am 16. Mai 1981 legte der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm mit
seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“ den
Grundstein für seine Äthiopienhilfe. Am 13. November 1981 gründete er
die Stiftung Menschen für Menschen. Seitdem leistet die Organisation
Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen sogenannter
integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für
Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen
Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Die
Stiftung trägt seit 1993 ununterbrochen das Spendensiegel des
Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

Pressekontakt:

Stiftung Menschen für Menschen
Erich Jeske
Brienner Straße 46
80333 München, Germany
E-Mail: erich.jeske@menschenfuermenschen.org
Tel.: +49 89 383979-60
Fax: +49 89 383979-70

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