„Ein Koffer Leben“ im ZDF / 37°-Reportage über Menschen, die fern von zu Hause arbeiten

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„Ich packe meinen Koffer…“ – Für den 35-jährigen
André ist das kein lustiges Gedächtnisspiel, der Fensterbauer aus
Sachsen erlebt das als bittere Realität: Weil er in seiner Heimat
keine Arbeit findet, reist er ihr hinterher. Das ZDF hat ihn
begleitet und zeigt am Dienstag, 23. April 2013, 22.15 Uhr, die
37°-Reportage „Ein Koffer Leben“.

Sonntagabend packt André seine Sachen, um sein Geld fern von zu
Hause zu verdienen. Freitagabend geht es dann wieder zurück. Aber er
klagt nicht, sondern nimmt das Leben so, wie es gerade ist. Seine
Kollegen Sören und Frank, die mit ihm unterwegs sind, sehen es
genauso. Hauptsache, man hat überhaupt Arbeit. Zurzeit bauen die drei
Fenster ein, aber sie können auch anderes: Vom Landschaftsbau bis zur
Restaurierung antiker Uhren erledigen André und seine Kollegen alles.

Eine Bleibe haben sie in einem Arbeiterhotel an einer deutschen
Autobahn gefunden – in einem Mehrbettzimmer, weil es billiger ist.
Gespart wird auch bei der Verpflegung: Ihr Essen für die gesamte
Woche nehmen sie von zu Hause mit. Und weil es nicht einmal einen
Schrank im Zimmer gibt, steckt ihr „ganzes Leben“ im Koffer unter dem
Bett.

André steht nicht alleine da. Hunderttausende Arbeitsnomaden
fahren Woche für Woche kilometerweit, um nicht arbeitslos zu werden.
Dabei entfernen sie sich oft nicht nur räumlich von ihrer Familie. Am
Wochenende, wieder im Kreis der Familie, fühlen sie sich schnell als
Gast in den eigenen vier Wänden.

Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 –
70-16100, und über
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