Erdbeben in Nepal: „Die Menschen haben die Nacht in Angst verbracht“ / 37 Millionen Euro für CARE-Nothilfe benötigt/ Starke Nachbeben erschweren Hilfe und versetzen Menschen in Panik

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CARE-Nothilfeexperten sind auf dem Weg nach
Nepal, um die Katastrophenhilfe voranzutreiben. Mehr als 150
CARE-Mitarbeiter sind bereits vor Ort. Sie arbeiten in den am
stärksten von dem verheerenden Erdbeben betroffenen Gebieten. „Die
starken Nachbeben heute Morgen haben weitere Schäden angerichtet und
die Menschen in Panik versetzt. Sie haben die Nacht in Angst
verbracht. Sie haben draußen geschlafen, Notunterkünfte mit Stöcken
und Planen errichtet. Vor allem für Frauen, Kinder, ältere und kranke
Menschen ist die Situation äußerst schwierig. Die Menschen haben
große Angst, wieder in ihre häufig beschädigten Häuser
zurückzukehren“, berichtet Santosh Sharma, CAREs Nothilfekoordinator
in Kathmandu. Das gestrige Erdbeben, das eine Stärke von 7.8 auf der
Richterskala erreichte, könnte tausenden Menschen das Leben gekostet
haben. Wichtige Infrastruktur, die Elektrizitäts- und
Wasserversorgung sowie Straßen wurden stark beschädigt.

„Wir haben kaum Strom, und auch das Wasser wird knapp. Die
Menschen teilen jetzt das Wenige, das sie haben, aber lange werden
die Nahrungsmittel und das Wasser nicht mehr ausreichen. Das Ausmaß
der Katastrophe ist bisher noch kaum abzusehen, aber wir müssen davon
ausgehen, dass Hilfe in sehr großem Umfang vonnöten sein wird.“ CARE
plant bis zu 75.000 Menschen mit Notunterkünften, Nahrungsmitteln,
Wasserreinigungstabletten und Latrinen zu unterstützen. Die
Organisation benötigt dafür 37 Millionen Euro und bittet dringend um
Spenden.

„Mehr als 40.000 Menschen werden derzeit in Krankenhäusern
behandelt. Die Kapazitäten sind absolut überstrapaziert, es gibt
keinen Platz mehr und Medikamente werden dringend benötigt. Viele
Menschen werden auf den Straßen behandelt“, so Sharma. „Wir müssen
den Menschen so schnell wie möglich helfen.“ Für 70 Euro kann CARE
ein Nahrungsmittelpaket für eine Familie für 15 Tage bereitstellen,
mit 100 Euro sauberes Trinkwasser für 12 Familien und 200 Euro
finanzieren die Notunterkunft für eine Familie.

CARE arbeitet seit 1978 in Nepal, vor allem in den Bereichen
Nahrungsmittelsicherheit, HIV/Aids, Gesundheit, Bildung, Wasser- und
Hygieneversorgung, sowie in der Förderung von Frauen und Mädchen.
CARE hat in Nepal bereits nach mehreren Katastrophen geholfen, etwa
nach den Erdrutschen im letzten August. CAREs Nothilfeteams sind
spezialisiert darauf, lebensrettende Unterstützung zu leisten und
betroffene Menschen mit Nahrungsmitteln, Wasser, medizinischer Hilfe
und der Bereitstellung von Notunterkünften zu versorgen. CARE hat
mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrung in der Katastrophenvorsorge,
Katastrophenhilfe und beim Wiederaufbau. CARE arbeitet weltweit in
mehr als 90 Ländern und unterstützt vor allem Frauen, Kinder und
andere verletzliche Bevölkerungsgruppen, die häufig besonders stark
von Katastrophen betroffen sind. 2014 hat CARE mit Not- und
Wiederaufbauhilfe mehr als vier Millionen Menschen in 40 Ländern
erreichen können.

Bei Interesse an Bildmaterial oder Interviewpartnern melden Sie
sich gerne in der CARE-Pressestelle.

CARE ruft gemeinsam mit dem Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ zu
Spenden für die Nothilfe nach dem Erdbeben in Nepal auf: CARE
Deutschland-Luxemburg e.V. Spendenkonto 4 40 40 Sparkasse KölnBonn,
BLZ 370 50 198 Stichwort: Erdbeben Nepal IBAN: DE93 3705 0198 0000
0440 40
 BIC: COLSDE330 www.care.de/spenden

Aktion Deutschland Hilft e.V.

Spendenkonto: 10 20 30 Bank für Sozialwirtschaft, Köln BLZ 370
20500 Stichwort: Erdbeben Nepal

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Johanna Mitscherlich
Telefon: 0228 / 97563 48
Mobil: 0176 / 70330114
E-Mail: mitscherlich@care.de

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