Erfolgsgeschichten aus Brandenburg: 25 Unternehmerinnen und Unternehmer ziehen nach 25 Jahren Bilanz

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„Brandenburg hat sich seit der Gründung des Landes vor 25 Jahren zu einem erfolgreichen und modernen Wirtschaftsstandort entwickelt. Doch der Start in die soziale Marktwirtschaft war schwer und die Herausforderungen an Unternehmer und Beschäftigte waren groß“, sagte der Minister für Wirtschaft und Energie, Albrecht Gerber, heute in Potsdam anlässlich der Freischaltung von 25 Interviews zum 25. Jahrestag der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion am 1. Juli. Der Minister weiter: „Nach dem Transformationsschock zu Beginn der 1990er Jahre und dem Aufbau wettbewerbsfähiger Strukturen ist Brandenburgs Wirtschaft in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich um 1,0 Prozent pro Jahr gewachsen. Bei der Arbeitsproduktivität haben wir rund 80 Prozent des gesamtdeutschen Niveaus erreicht und damit den besten Wert unter den ostdeutschen Flächenländern. Die Arbeitslosigkeit ist mit aktuell 8,5 Prozent auf einen historischen Tiefstand gesunken. Noch Anfang des Jahrtausends näherte sich die Arbeitslosenquote der 20-Prozent-Marke. Die Konzentration der Förderung auf die wirtschaftlichen Stärken hat sich als der richtige Weg erwiesen. Brandenburg hat einen starken Mittelstand. Wir verfügen auch über ein hohes und solides industrielles Niveau quer durch alle Regionen. 25 Jahre nach dem Ende der Planwirtschaft gibt es mehr als 1.200 Industrieunternehmen mit rund 100.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 25,5 Milliarden Euro im Land. Kurzum: Brandenburg bietet heute beste Perspektiven – hier lässt sich gut arbeiten und gut leben. Das spiegelt sich auch in den Interviews mit den Unternehmerinnen und Unternehmern auf www.brandenburg1990.de wider, die ich nur empfehlen kann. Hier wird Zeitgeschichte noch einmal richtig lebendig. Man kann authentisch nachvollziehen, wie sich Unternehmen und Beschäftigte dem wirtschaftlichen Umbruch gestellt haben. Was mich dabei am stärksten beeindruckt hat, ist die ausgeprägte Bereitschaft aller, diese Aufgabe anzupacken.“

„Die Interviews zeigen eindrucksvoll, was für eine tolle Gemeinschaftsleistung die Unternehmerschaft und die Beschäftigten in den zurückliegenden 25 Jahren gestemmt haben. Eine Leistung, die auch außerhalb des Landes von sich reden macht. Denn Brandenburg ist dreimal als dynamischste Wirtschaftsregion Deutschlands ausgezeichnet worden. Umfassende Investitionen in gewachsene Standorte wie Schwedt, Schwarzheide, Eisenhüttenstadt oder Brandenburg an der Havel haben diese zukunftsfest am Markt etabliert. Neue internationale Unternehmen wie Rolls-Royce, Vestas oder eBay haben sich erfolgreich angesiedelt. Daneben wuchs der innovative Mittelstand und immer mehr Brandenburgerinnen und Brandenburger wagten den Schritt in die unternehmerische Selbständigkeit. Wir als ZAB haben inklusive unserer Vorläuferorganisation Wirtschaftsförderung Brandenburg gemeinsam mit unseren Partnern seit 1990 rund 6.500 Unternehmensprojekte betreut, mit denen rund 125.000 Arbeitsplätze verbunden sind“, betonte der Geschäftsführer der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), Dr. Steffen Kammradt.

Die erfolgreiche Entwicklung Brandenburgs seit der Gründung des Landes am 3. Oktober 1990 zieht sich wie ein roter Faden durch die Erlebnisse, Erfahrungen und Entscheidungen von Brandenburger Unternehmerinnen und Unternehmern. Die ZAB hat im Vorfeld des 25. Jahrestags der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion Interviews geführt – zu sehen und nachzulesen auf der Seite www.brandenburg1990.de.

Darin berichten unter anderem Brigitte und Matthias Schirmer von allresist in Strausberg (Märkisch-Oderland), warum sie unbedingt einen Schreibtisch aus dem ehemaligen ORWO-Werk in den frisch gegründeten Betrieb mitnehmen wollten. Rolf Hüffermann von Hüffermann Transportsysteme in Neustadt/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) schildert, wie er mit einer ganz besonderen Zusage den Eintrag ins Grundbuchamt sicherstellte. Wolfgang und Mathias Weiß von Cleo Schreibgeräte in Bad Wilsnack (Prignitz) erzählen, wie sie mit ihrem ersten „Dienstwagen“ bei einem Hamburger Kunden für Furore sorgten. Dr. Carl L. Woebcken und Christoph Fisser vom Studio Babelsberg berichten, wie der Mythos Babelsberg zu neuem Leben erweckt worden ist.

Peter Probst von Leipa in Schwedt (Uckermark) muss noch heute schmunzeln, als ihn ein Münchener auf sein Auto-Kennzeichen UM ansprach, weil er dachte, das stünde für Umland München. Michael Bauer von Mercedes-Benz in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) zeigt sich tief beeindruckt von der ausgeprägten Bereitschaft der Beschäftigten, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Dr. Eckhard Krone von EWG Eberswalder Wurst (Barnim) berichtet, wie schwer es war, in die Verkaufsregale der großen Handelsketten zu kommen. Stephan Dunke von OHST Medizintechnik in Rathenow (Havelland) erzählt von den Anfängen des Unternehmens, als Aufträge noch per Handschlag besiegelt wurden. Karin Höpfner von Struik Foods in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) schildert, warum sie sich an Weihnachten mit dem Tabellen-kalkulationsprogramm Excel vertraut machte. Gerald Prinzhorn von Austrotherm in Wittenberge (Prignitz) erzählt, wie er als Österreicher in den Zeiten des Umbruchs bei den „gelernten“ DDR-Bürgern einen Sonderstatus genossen hat.

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