Erhard Eppler: Die Sozialdemokratie hat dieÜberzeugung, der Politik fehlt sie/ Auswirkungen des Marktradikalismus revidieren

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Bonn/Leipzig, 23. Mai 2013 – Erhard Eppler (SPD) hat
sich am Rande der Festlichkeiten zu 150 Jahren SPD über die
Zukunftschancen und Herausforderungen für seine Partei geäußert. „Die
meisten Forderungen der SPD finden heute eine Mehrheit, aber die
Politik insgesamt genießt wenig Vertrauen“, sagte er im
PHOENIX-Interview. Für Eppler ist die Lehre aus der weltweiten
Wirtschafts- und Finanzkrise, dass „wir einen funktionierenden, auch
sozialpolitisch handlungsfähigen Staat brauchen.“ Die Aufgabe der SPD
sei die Eindämmung eines „rücksichtsloser und härter“ gewordenen
Kapitalismus. „Der Widerstand muss auch härter werden, und es sieht
so aus, als ob die Grünen uns dabei helfen wollten. Aber ohne
Sozialdemokraten geht es nicht.“

Bezugnehmend auf die Entwicklung der SPD in den vergangenen
zwanzig Jahren sagte Eppler gegenüber PHOENIX: „Die marktradikale
Welle hat in allen Parteien Spuren hinterlassen, und das muss
revidiert werden.“

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