Erinnerungen eines polnischen Zwangsarbeiters – Autobiografie berichtet von einem Leben im Krieg

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Konrad Szumi?ski wurde 1925 in Gniezno (Polen) geboren. Seine Mutter führte die eigene Drogerie, sein Vater diente als Offizier in der polnischen Armee. In seinem Buch erinnert er sich an den unmenschlichen Aufenthalt im Arbeitserziehungslager Zöschen. Fünf Monate war er dort zwischen 1944 – 1945 als Zwangsarbeiter inhaftiert. Krankheit, Kälte, Hunger und Schläge begleiteten ihn bei seinen täglichen Arbeitseinsätzen in Leuna. Nach dem Krieg beendete er sein Studium als Chemieingenieur an der Schlesischen Technischen Hochschule und bekam für seine Arbeit in der Chemie- und Gasindustrie zahlreiche Auszeichnungen. Seit über 60 Jahren ist er glücklich mit seiner Frau Danuta verheiratet und lebt bis heute in Siemianowice ?l?skie (Oberschlesien). Er ist dankbar, dass seine Kinder, seine Enkelin und sein Urenkel bisher in Frieden aufwachsen konnten. Einen Groll gegen die Deutschen verspürt er nicht. Im Gegenteil. Er schätzt die vielen beständigen und herzlichen Freundschaften, die er seit Jahrzehnten pflegt.

Der Übersetzer Dr. Edward Su?ek, geboren 1954 in Pu?awy (Polen), studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in Pu?awy Agrarwissenschaft in Nitra (in der heutigen Slowakei) und promovierte 1985 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Von 1995 bis 2014 war er im Landratsamt Saalekreis verantwortlich für die Beziehungen zu den Partnerregionen. Diese für ihn sehr wichtige Aufgabe setzt er bis zum heutigen Tag ehrenamtlich als Dolmetscher und Übersetzer für mehrere Sprachen fort. Seine Motivation und sein Herzenswunsch sind der Erhalt des Friedens und der Dialog zwischen den Nationen. Vor einigen Jahren lernten sich die beiden während der Gedenktage in Zöschen kennen. Konrad Szumi?ski hatte diesen Teil seiner Biografie bereits kurz nach dem Krieg niedergeschrieben und so beschlossen beide gemeinsam, sie auch dem deutschen Leserkreis zugänglich zu machen.

„Erinnerungen eines polnischen Zwangsarbeiters“ von Konrad Szumi?ski ist eine etwas andere Perspektive auf die Geschehnisse vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. Die Leser werden überrascht fest stellen, dass es in diesem Buch keinerlei Bitterkeit und Wut gegen die Deutschen gibt – ganz im Gegenteil. Es wurden viele Freundschaften geschlossen und der Autor ist sich bewusst, dass die meisten Deutschen nicht am Ausbruch des Krieges Schuld waren. Die Autobiografie zeigt viel Leid, aber auch viel Hoffnung, und dass manche Menschen selbst von dem erniedrigenden Leben als Zwangsarbeiter nicht niedergeschlagen werden können.

„Erinnerungen eines polnischen Zwangsarbeiters“ von Konrad Szumi?ski ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7345-2367-0 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

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