Erstes Treffen der Deutschen Content Allianz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel: Auftakt zu einem kontinuierlichen Dialog (BILD)

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Heute trafen sich Spitzenvertreter der deutschen Kultur-, Kreativ-
und Medienwirtschaft mit der Bundeskanzlerin zu einem Gespräch über
den Wert und die Rahmenbedingungen für das geistige Eigentum im
digitalen Umfeld. Die Bundeskanzlerin äußerte Verständnis für die
Anliegen der Deutschen Content Allianz und betonte die Rolle
kreativer Leistungen für eine funktionierende demokratische
Gesellschaft. Beide Seiten vereinbarten einen kontinuierlichen
Dialog.

„Aus Sicht der Kreativwirtschaft sind in dieser Legislaturperiode
wesentliche Anliegen vor allem bei der Weiterentwicklung des
Rechtsrahmens offen geblieben. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir,
dass sich die Kanzlerin dieser Thematik persönlich annimmt“, so
Jürgen Doetz für die Deutsche Content Allianz. Am Beispiel der
Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen
Bundestages habe sich gezeigt, dass die netzpolitische Diskussion
bislang vor allem technikorientiert geführt werde. Stattdessen solle
der Wert medialer Inhalte als Treiber der technologischen Entwicklung
in den politischen Debatten und Entscheidungen stärker berücksichtigt
werden.

Darüber hinaus bestärkte die Deutsche Content Allianz die
Bundesregierung darin, zu diesen Themen auch eine Vorreiterrolle in
Europa einnehmen zu wollen.

An dem Gespräch nahmen seitens der Deutschen Content Allianz teil:
Monika Piel, Intendantin des Westdeutschen Rundfunks; Helmut Heinen,
Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger; Prof. Dr.
Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen
Buchhandels; Prof. Dieter Gorny, Vorsitzender des Vorstandes des
Bundesverbandes Musikindustrie; Dr. Harald Heker, Vorsitzender des
Vorstandes der GEMA; Alexander Thies, Vorsitzender des
Gesamtvorstandes der Produzentenallianz; Manuela Stehr, Präsidentin
der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft; Dr. Knut Boeser,
Geschäftsführender Vorstand des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren;
Prof. Dr. Dr. Hubert Burda, Präsident des Verbandes Deutscher
Zeitschriftenverleger; Jürgen Doetz, Bevollmächtigter des Vorstands
des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien; Dr. Thomas Bellut,
Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens sowie Iris Berben als
Präsidentin der Deutschen Filmakademie.

Über die Deutsche Content Allianz:

Die Deutsche Content Allianz ist ein Zusammenschluss der
Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der
Bundesrepublik Deutschland (ARD), des Bundesverbandes Deutscher
Zeitungsverleger (BDZV), des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels,
des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), der Gesellschaft für
musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte
(GEMA), der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen
(Produzentenallianz), der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft
(SPIO), des Verbands Deutscher Drehbuchautoren (VDD), des Verbands
Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), des Verbands Privater Rundfunk
und Telemedien (VPRT) sowie des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF).
Zentrales Anliegen der Content Allianz ist es unter anderem, Politik
und Öffentlichkeit für den realen Wert medialer Inhalte zu
sensibilisieren, Urheber- und Leistungsschutzrechte zum Schutz der
kulturellen Vielfalt zu stärken und dafür zu werben, dass der Kultur-
und Medienpolitik auf Bundes- wie auf Länderebene wieder ein
angemessener Stellenwert eingeräumt wird.

Für Rückfragen:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V.
Claudia Paul, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)69 – 1306-293, E-Mail: paul(at)boev.de

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