EVG-Chef: Auch Beschäftigte wollen endlich Einigung im Tarifkonflikt mit der Bahn

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Die Eisenbahngewerkschaft EVG hofft, heute im
Tarifkonflikt mit der Bahn eine Einigung zu erzielen. „Wir würden
gerne einen Schlussstrich ziehen unter unsere Verhandlungen, weil
auch die Beschäftigten das letztendlich wollen“, sagte der
Vorsitzende Alexander Kirchner im phoenix-Interview. „In den
Kernpunkten Laufzeit, Prozentpunkte und der Mindestbetrag liegen wir
noch auseinander“, erläuterte er. Aber die Gewerkschaft hoffe, dass
die Bahn heute mit einem besseren, verhandlungs- und abschlussfähigen
Angebot komme. Die Beschäftigten seien inzwischen vom Tarifkonflikt
zum Großteil genauso genervt wie die Reisenden, sagte der EVG-Chef
weiter. In den vergangenen Tagen hätten 1,5 Prozent der Beschäftigen
gestreikt, 98,5 Prozent gearbeitet. „Und die Mehrheit möchte jetzt
nach zehn Monaten endlich ein Ergebnis und das wollen wir
herstellen.“

Falls dies gelinge, sei zumindest für die überwiegende Mehrheit
der Tarifkonflikt vorbei. „Wir hoffen dann natürlich, dass auch in
der Schlichtung mit den Schlichtern eine vernünftige Lösung gefunden
wird, die auch die Spaltung der Beschäftigten langfristig
verhindert“, sagte Kirchner mit Blick auf die Verhandlungen der GDL.
Zwischen den beiden Gewerkschaften gebe es bei den Verhandlungen
keinerlei Abstimmung und Synchronisation, fügte der EVG-Chef
bedauernd hinzu.

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