Fachtagung zur Vergaberechtsreform und deren Relevanz in Krankenkassenausschreibungen zu Rabattverträgen: PSE bietet Einführung in die Neuerungen aus Sicht der Bieter (FOTO)

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Ein gutes Jahr liegt der Beschluss des Bundeskabinetts zur Reform
des Vergaberechts nun bereits zurück und endlich wird es ernst: Bis
18. April 2016 soll die EU-Vergaberichtlinie 2014/24 verbindlich im
deutschen Recht umgesetzt werden, was einfachere, modernere und
effizientere Vergabeverfahren ermöglichen soll. Die Zahl der
Paragraphen der neuen GWB, welche am 23. Februar 2016 im
Bundesgesetzblatt bekanntgemacht wurde, verdoppelt sich beinahe von
43 auf 88, wobei die VOL/A von zahlreichen Neubestimmungen der VgV
abgelöst wird. Von den Bietern fordert das neue Vergaberecht
schnelles und angepasstes Verhalten in der Angebotsphase. Eigens
diesem Thema widmete das inhabergeführte Unternehmen PSE – Pharma
Solutions Europe am 9. März 2016 eine Fachtagung: Knapp 50 Vertreter
pharmazeutischer Anbieter folgten der Einladung des Unternehmens PSE,
welches im Mövenpick Hotel Stuttgart Airport & Messe den
organisatorischen Rahmen für den Event bot. Das Beratungsunternehmen
ist seit Jahren mit dem Thema Krankenkassenausschreibungen vertraut
und auf Rabattverträge spezialisiert. Das bald 10-jährige
Firmenjubiläum beweist: PSE – Pharma Solutions Europe ist bestens
etabliert und besitzt die Fachexpertise, sich den Neuerungen zu
stellen.

Rechtsanwalt Dr. Alexander Hübner, Partner der Sozietät Haver &
Mailänder (Stuttgart/Brüssel) führte die Gäste der Fachtagung durch
die neue Rechtsordnung. Der Jurist, ein „Mann der ersten Stunde“ des
seit 1998 geltenden GWB-Vergaberechts mit Beratungsschwerpunkten in
komplexen europaweiten Vergabeverfahren, nahm eine kritische
Betrachtung der vermeintlich zeitsparenden Reformen vor: „Diese
gravierende Verfahrensbeschleunigung wird nur von solchen Anbietern
zu leisten sein, die ihre Tenderteilnahme längst vor dem eigentlichen
Publikationstermin entschieden und vor allem gemäß dem neuen
Vergaberechtsrahmen vorbereitet haben werden“, so Dr. Hübner in
Anbetracht der Verkürzung der Mindestfrist für die Angebotsabgabe auf
35 Tage im offenen Verfahren. Sollte die ausschreibende Krankenkasse
einer elektronischen Abgabe von Angeboten zustimmen, würde sich die
Frist sogar auf lediglich 30 Tage verkürzen. Dr. Hübner sieht das
Problem der Vergaberechtsreform 2016 in den unzähligen, gravierenden
Änderungen der Rechtslage, die in den rund 900 Seiten
Gesetzesmaterial des europäischen und deutschen Gesetzgebers
enthalten sind: „Zum Beispiel die künftig den Krankenkassen
gesetzlich eröffnete Möglichkeit, einen Bieter vom Vergabeverfahren
auszuschließen, wenn dieser einen früheren Rabattvertrag erheblich
oder fortdauernd mangelhaft erfüllt haben soll und dies zu einer
Schadensersatzforderung oder einer vergleichbaren Sanktion wie z.B.
einer Vertragsstrafe geführt hat“, so Dr. Hübner. Ob das neue
Wahlrecht zwischen offenem und nicht offenem Verfahren, welches den
Krankenkassen ab April 2016 eingeräumt wird (letzteres mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und der Möglichkeit, den Kreis
der anschließend zur Angebotsabgabe eingeladenen Bieter zu
beschränken) am Ende tatsächlich zu einer Vereinfachung des
Verfahrens führen wird, bezeichnete Dr. Hübner im Vortrag als
ungewiss. Er verwies auf die künftig geltende gesetzliche Pflicht der
Krankenkassen, bereits mit der TED-Bekanntmachung des
Vergabeverfahrens sämtliche Vergabeunterlagen zum kostenlosen und
uneingeschränkten Download bereitzustellen.

Diese Vorgehensweise entspreche zwar dem aktuellen Stand der
Technik, bedeute aber nach dem bis zuletzt heftig umstrittenen
Verordnungsentwurf: Auch die Leistungsbeschreibung und alle
begleitenden Vergabe- und Vertragstexte sollen bereits bei
Bekanntmachung und nicht erst mit der Einladung zur Angebotsabgabe
zum Download bereitstehen. Das Unternehmen PSE – Pharma Solutions
Europe positioniert sich angesichts dieser Reformen mit einer
belastbaren Organisation als verfahrenssicherer
Full-Service-Dienstleister im Auftrag der pharmazeutischen Anbieter.
Dabei sind sich die Mitarbeiter der auftraggeberspezifischen
Fehlerquellen genauestens bewusst und können dementsprechend
professionell handeln: Strukturierte Arbeitsweisen und begleitende
Analysen ermöglichen die hohen Zuschlags-Chancen, für die das
Unternehmen bekannt ist. Im Vortrag führten Ayse Erdogdu und Yasemin
Is, die im Tendermanagement bei PSE tätig sind, aus, dass das
inhabergeführte Unternehmen PSE innerhalb eines Fachloses je
Ausschreibung lediglich einen pharmazeutischen Unternehmer
gleichzeitig vertritt, um etwaige Wettbewerbsabsprachen zu
verhindern. Ziel sei schließlich die form- und fristgerechte
Erstellung zuschlagsfähiger Angebote, so die Tendermanagerinnen.
Besonders interessanten Input lieferte ebenso Dipl. Ing. (FH) Dirk
Hantz, Senior Analyst des inhabergeführten Unternehmens PSE – Pharma
Solutions Europe: In seinem Vortrag erläuterte er firmeninterne
Vorgehensweisen bei der schnellen Ermittlung potentieller
Vertragsstrafen als Risikoposition in Rabattverträgen. Dies gelingt
bei PSE – Pharma Solutions Europe mittels des hauseigenen
Vertragsstrafen-Szenariorechners, welcher der Bewertung von
potentiellen Vertragsstrafen aufgrund von Lieferausfällen und/oder
Meldeverstößen für die Beteiligungsfrage in Ausschreibungen dient.
Auf diese Weise kann das inhabergeführte Unternehmen PSE den Bietern
innerhalb kürzester Zeit eine Risikoeinschätzung liefern und zugleich
die Höhe einer potentiellen Vertragsstrafe abwägen. Zusätzlich bietet
der PSE-Schadensersatz-Szenariorechner die Möglichkeit, den
potentiellen Schadensersatz im Szenario-Trichter als Mindest-,
Mittel- oder Maximalwert auszuloten. Dabei sind durch die
Kalkulationswerte Annahmen in mengenabhängigen Bandbreiten möglich.
Mit Hilfe der Szenariorechner des Unternehmens PSE – Pharma Solutions
Europe können unterschiedlichste zeitliche Ansichten generiert
werden, wobei die Ergebnisse stets innerhalb kürzester Zeit
vorliegen. Somit können die Verfahren des Unternehmens PSE – Pharma
Solutions Europe die Entscheidung eines Bieters für oder gegen eine
Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen deutlich erleichtern, was
bei dieser Stuttgarter Fachtagung einmal mehr unter Beweis gestellt
wurde.

Pressekontakt:
Carina Diana Bukenberger
Carina.Bukenberger@gmail.com
0157 511 51 995

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