Familienunternehmer zum Flüchtlingsgipfel: Integration gelingt nur vor Ort / Lutz Goebel fordert triale Ausbildung als Bindeglied zwischen den Kommunen und den Betrieben in ihrer jeweiligen Region

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Im Kanzleramt diskutieren heute Wirtschaftsvertreter mit Angela
Merkel wie die Beschäftigung von Flüchtlingen vorangetrieben werden
kann. Eine neue Möglichkeit ist das Modell der trialen Ausbildung vom
Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Die Idee: Die triale Ausbildung erweitert die klassische duale
Ausbildung um die Komponente Spracherwerb. Dieser erfolgt
praxisorientiert in den Betrieben; die Ausbildung verlängert sich um
bis zu einem Jahr. Für die Übernahme dieser im Kern staatlichen
Integrationsaufgabe erhalten die Betriebe eine Aufwandsentschädigung
von 1.000 Euro pro Monat pro Flüchtling für die ersten beiden
Ausbildungsjahre, in denen der Flüchtling mit Blick auf Sprache und
Qualifikation intensiv betreut werden muss – auch unter Freistellung
erfahrener Mitarbeiter. Vertraglich geregelt wird die triale
Ausbildung zwischen den Kommunen und den Betrieben in ihrer
jeweiligen Region.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER:
„Integration ist Staatsaufgabe, doch ohne die Betriebe wird sie nicht
gelingen. Unsere triale Ausbildung setzt da an, wo die Folgen
mangelnder Integration zuerst zu spüren sein werden – vor Ort.
Kommunen und die Betriebe in ihrer jeweiligen Region sind tagtäglich
damit konfrontiert und kennen die Herausforderungen.
Dezentralisierung ist der beste Weg, um möglichst viele Flüchtlinge
in Lohn und Brot zu bringen. Warum nicht also auch ein
Flüchtlingsgipfel unter Einbezug der Kommunen und regionalen
mittelständischen Betriebe?“

Goebel weiter: „Jedes Jahr, das ohne Arbeit vergeht, ist für die
Flüchtlinge, für unsere Gesellschaft und für die öffentliche Hand ein
verlorenes Jahr. Mit der trialen Ausbildung jedoch können Flüchtlinge
ein selbstbestimmtes Leben führen. Sie laufen weniger Gefahr, an
Parallelgesellschaften verloren zu gehen. Darüber hinaus profitieren
die öffentlichen Haushalte und Sozialkassen, da weniger Hartz IV
Kosten anfallen. Berechnungen zufolge können nach zehn Jahren bis zu
130.000 Euro pro Flüchtlings-Azubi eingespart werden.“

+++

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische
Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den
Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die
Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen
rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz
in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Mit freundlichen Grüßen

Anne-Katrin Moritz
Pressesprecherin

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
Presse, Web-Kommunikation und Kampagnen

Charlottenstraße 24 | 10117 Berlin
Tel. 030 300 65-441 | Fax 030 300 65-390
E-Mail: moritz@familienunternehmer.eu
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