Festakt zum Geburtstag: DIW Berlin feiert 90-jähriges Bestehen

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Finanzminister Wolfgang Schäuble und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller gratulieren – DIW-Präsident Marcel Fratzscher: „Institut bleibt zentraler Baustein wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Debatten“

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat heute mit 500 geladenen Gästen sein 90-jähriges Bestehen gefeiert. An dem Festakt im Langenbeck-Virchow-Haus nahm auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble teil. In seinem Grußwort sagte der Minister: „Das DIW ist ein gefragter Gesprächspartner von Politik und Medien. Das hängt immer mit den handelnden Personen zusammen, auch mit der Bedeutung des DIW für die öffentliche und wissenschaftliche Meinungsbildung. Aber vor allem hängt es unauflöslich mit dem expliziten Institutsauftrag zur wirtschaftspolitischen Beratung zusammen, dem das Institut in vorbildlicher Weise nachkommt.“

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller würdigte das DIW Berlin als „die größte deutsche Wissenschaftseinrichtung, die sich mit Konjunktur- und Wirtschaftsforschung beschäftigt“ und als einen „der wichtigen Politikberater unseres Landes“, kompetent sowohl „in Fragen der Energiewirtschaft genauso wie in der Bildungsökonomie“. In den Glückwünschen des Regierenden Bürgermeisters an das Institut heißt es weiter: „Es passt hervorragend in die Wissenschaftslandschaft unserer Stadt, und es war immer auch eine Berliner Institution.“

Mit Hans-Jürgen Krupp und Lutz Hoffmann gehörten auch zwei ehemalige DIW-Präsidenten zu den Gratulanten. Marcel Fratzscher, amtierender neunter DIW Präsident, betonte in seiner Festansprache: „Wir betreiben wissenschaftliche Forschung nicht als Selbstzweck, sondern um wichtige wirtschafts- und gesellschaftspolitische Debatten mitzugestalten. Dabei spielen zwei weitere Aspekte eine wichtige Rolle, nämlich unsere Nachwuchsförderung im Rahmen des Graduate Centers, die ein großer Erfolg ist, und schließlich die sehr starke Forschungsinfrastruktur mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), die uns von anderen Instituten unterscheidet.“ Fratzscher blickte auch nach vorn: „Ich wünsche dem DIW Berlin, weiterhin ein zentraler Baustein wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Debatten in Deutschland und Europa zu sein.“

Das DIW Berlin wurde im Jahr 1925 gegründet, seinerzeit als Institut für Konjunkturforschung. Seither hat es viele historische Ereignisse wissenschaftlich begleitet, etwa das „Wirtschaftswunder“ der Nachkriegszeit, die deutsche Währungsunion und die Wiedervereinigung, aber auch die Europäische Währungsunion bis hin zu den aktuellen Herausforderungen in Europa. Das DIW Berlin hat von Anfang auch mit Statistiken – wie den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen – Forschungsinfrastruktur weiterentwickelt. Es wird sich auch in Zukunft an der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Debatte beteiligen und mit seiner Expertise Politik und Gesellschaft beratend zur Seite stehen.

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