Fischbach: Frauen in der Wissenschaft müssen stärker gefördert werden

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Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat
Hochschulen und Forschungsinstitute zu einer engagierteren Förderung
von Frauen aufgefordert. Dazu erklärt die stellvertretende
Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagfraktion, Ingrid Fischbach:

„Die heutigen Äußerungen der Bundesbildungsministerin zur
Notwendigkeit einer gezielten Frauenförderung in der Wissenschaft
unterstützt die Fraktion uneingeschränkt. Forscherinnen haben es
immer noch schwerer als ihre männlichen Kollegen. Zwar haben
erweiterte Antidiskriminierungsgesetze sowie das
Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder grundsätzlich zu
einer Verbesserung der Karrierechancen von Frauen in der Wissenschaft
beigetragen. Dennoch sind die Zahlen immer noch erschreckend: Obwohl
über die Hälfte der Studierenden und knapp die Hälfte der Doktoranden
Frauen sind, besetzen sie am Ende nur ein Fünftel der
Professorenstellen. Dies ist eine Verschwendung von Potenzial und
Talenten, die wir uns schlicht nicht leisten können.

Leider gibt es in der Wissenschaft – wie im Übrigen auch in
Politik und Wirtschaft – nach wie vor Vorurteile gegenüber Frauen.
Männern wird mehr berufliche Kompetenz unterstellt, vor allem für
Führungsaufgaben. Frauen gelten dagegen als weniger flexibel. Wir
müssen gegen diese Stereotype ankämpfen und die Konzepte zur
Frauenförderung ausbauen. Mit dem Ausbau der Kinderbetreuung bieten
wir Frauen mit Kindern schon jetzt praktische Unterstützung im
beruflichen Alltag.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
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