Fischer/Vogel: Klimaschutz muss bezahlbar bleiben

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Heute berät der Deutsche Bundestag in zweiter und
dritter Lesung über den Gesetzentwurf zur Änderung des
Energieeinspargesetzes. Dazu erklären der baupolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer, sowie der zuständige
Berichterstatter, Volkmar Vogel:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt den vorliegenden Entwurf.
Damit setzt die Bundesregierung europäische Vorgaben um und geht
einen weiteren praktischen Schritt in Richtung Energiewende: Für
Neubauten Privater gilt ab 2021 der Niedrigstenergiegebäudestandard,
für neue Behördengebäude schon ab 2019. Das Gesetz ist Grundlage für
die neue Energieeinsparverordnung, stärkt den Energieausweis und
führt unabhängige Stichprobenkontrollen ein. Der Entwurf der
Verordnung liegt dem Bundesrat zur Beratung vor.

Durch Wärmedämmung und die Modernisierung von Heizungsanlagen kann
viel Energie eingespart werden. Dennoch dürfen Hauseigentümer nicht
zu Sanierungsmaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden gezwungen
werden. Klimaschutz muss bezahlbar bleiben. Hausbesitzer sollen auch
in Zukunft selbst nach Wirtschaftlichkeitsprüfung und mit
Technologieoffenheit entscheiden können, welche Sanierungsmaßnahmen
sie wie angehen wollen. Daher gibt es in Zukunft weder den Zwang zur
Sanierung noch zum Austausch von Heizungsanlagen. Hauseigentümer und
Investoren sollen mit der Energieeinsparverordnung klare Vorgaben
bekommen, die langfristige Planungssicherheit gewährleisten.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
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