Flucht darf nicht ein Leben lang andauern / Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2016 (FOTO)

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Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2016 fordert der ASB: Flucht
muss ein Ende haben. „Irgendwann müssen die Menschen das Gefühl
haben, sie sind jetzt angekommen. Sie haben eine feste Arbeit und
Bleibe, können ihre Kinder zur Schule und in den Sportverein
schicken“, sagt Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. „Mit einem
subsidiären Schutzstatus können Geflüchtete keine Perspektiven
entwerfen.“

Bei der Eingewöhnung in ihr neues Lebensumfeld benötigen die
Menschen Unterstützung. Der ASB setzt sich dafür ein, Flüchtlinge
schnell zu integrieren. „Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter
kümmern sich in Deutschland langfristig um allein reisende Kinder und
Jugendliche. Erwachsenen helfen sie dabei, eine Arbeit zu finden,
bieten Sozial- und Rechtsberatung an. Wir möchten verstärkt auch
Arbeitgeber für Menschen mit Fluchtgeschichte sein“, betont Ulrich
Bauch.

Auch weltweit, zum Beispiel im Nordirak, im Libanon, in
Griechenland, der Ukraine und im Niger setzt sich der ASB dafür ein,
dass Geflüchtete ein Heim und Arbeit finden oder sich beruflich
qualifizieren können. Er hilft Gemeinden mit einem hohen
Flüchtlingsanteil, ihre Leistungen für alle Bevölkerungsgruppen zu
verbessern – dazu gehört etwa die Einrichtung von Wassersystemen oder
eines Abfallmanagements. „Auch die Einwohner sollen von unseren
Maßnahmen profitieren. So sind sie Geflüchteten gegenüber deutlich
toleranter – das gilt übrigens auch für Deutschland, wo wir in
unseren Unterkünften viele Arbeitsplätze für Menschen aus der Region
geschaffen haben. Das verringert den sozialen Druck und führt zum
direkten Austausch“, so Ulrich Bauch.

Auch wer in seine Heimat zurückkehrt, benötigt Hilfe. Oftmals
stehen die Rückkehrer in ihrem Zuhause vor dem Nichts. Ehemalige
Flüchtlinge aus dem Balkan oder aus Georgien werden gleichermaßen wie
die Daheimgebliebenen vom ASB dabei unterstützt, einen
Lebensunterhalt zu verdienen – zum Beispiel, indem sie eigene
Unternehmen gründen. Bundesgeschäftsführer Bauch: „Das schafft
Perspektive und verhindert, dass Menschen aus wirtschaftlicher Not
heraus erneut ihre Heimat verlassen müssen.“

In seinem Jahr der Integration hat es sich der ASB verstärkt zur
Aufgabe gemacht, Menschen mit Fluchthintergrund zu unterstützen. „Wir
sind aber angewiesen auf die Zusammenarbeit mit Politik und
Zivilgesellschaft“, so Ulrich Bauch. „Wir brauchen die gesetzlichen
Grundlagen, um Flüchtlinge einzubinden. Das muss durch die
Verwaltungen auf nationaler und kommunaler Ebene entschlossen
umgesetzt werden. Nicht zuletzt benötigen wir Unterstützung für
unsere Arbeit – und den Willen der Mitmenschen, ihre neuen Nachbarn
zu akzeptieren.“

Wir helfen hier und jetzt.

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch
und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig
von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen
Zugehörigkeit. Mehr als 1,2 Million Menschen bundesweit unterstützen
den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. Parallel zu
seinen Aufgaben im Rettungsdienst – von der Notfallrettung bis zum
Katastrophenschutz – engagiert sich der ASB in der Altenhilfe, der
Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen für Menschen mit Behinderung, der
Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener. Wir
helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung
benötigen.

Pressekontakt:
ASB-Pressestelle: Alexandra Valentino, E-Mail: a.valentino@asb.de,
Tel.: 0221/4 76 05-324, Verena Bongartz, E-Mail: v.bongartz@asb.de,
Tel.: 0221/4 76 05-224, www.asb.de, www.facebook.com/asb.de

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