Flüchtlingshilfe per App – Studenten-Startup sucht Finanzierung per Crowdfunding

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BETO – die Flüchtlingshilfe-App braucht zur finalen Umsetzung noch Unterstützer.
 

Die Studentinnen Constanze Seibel und Julia Lohfink waren im Sommer 2015 in Passau als freiwillige Helfer im Einsatz, um bei der Versorgung der vielen Flüchtlinge zu helfen. Hierbei fiel ihnen auf, dass viele Menschen gerne helfen möchten, aber nicht wissen, wo und wie sie sich einbringen können. Tatsächlich ist es für Privatpersonen schwierig, denn eine zentrale Anlaufstelle gibt es in keiner deutschen Stadt. So entstand die Idee, eine Smartphone-App zu entwickeln, die Helfende und Hilfesuchende unkompliziert und vor allem effizient verbindet. Das Prinzip der BETO-App ist so einfach wie genial: Wer sich engagieren möchte, kann in der Smartphone-App auswählen, in welchen Bereichen und in welcher Region man tätig werden möchte. Eine Kategorieauswahl erleichtert die Eingabe, in welchen Bereichen man dies möchte. Beispielsweise können Helfer hier Mithilfe bei Behördengängen, Sprachunterricht oder Freizeitangebote, Kochabende und vieles mehr anbieten.
Geflüchtete können, ebenfalls regional begrenzt, die entsprechenden Angebote einsehen und bei Bedarf auswählen. Natürlich wurde von den rührigen Studenten schon berücksichtigt, dass die App mehrsprachig aufgebaut ist. Constanze Seibel sagt hierzu: „Für viele Flüchtlinge ist das Mobiltelefon die letzte Verbindung in die Heimat und damit ein wertvolles Kommunikationsmittel und daher hat fast jeder, verständlicherweise, so ein Gerät. Natürlich handelt es sich häufig um ältere Modelle. Daher war es uns von Anfang an wichtig, dass die BETO-App auch auf alten iOS- und Android-Systemen flüssig läuft.“ Sowohl bedarfsorientierte und spontane Hilfe, als auch das Knüpfen persönlicher Kontakte und das Verabreden zu regelmäßigen Treffen wird durch die BETO-App direkt und einfach ermöglicht.

Für die Umsetzung des ambitionierten Projekts hat das Passauer Studententeam nun eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter ins Leben gerufen und sucht unter https://www.kickstarter.com/projects/1823627397/app-zur-koordination-von-fluchtlingshilfe-und-inte möglichst viele Unterstützer. „Auch wer keine Zeit hat, selbst als Helfer aktiv zu werden, kann so durch die Kickstarter-Aktion mit einem beliebig hohen Beitrag mithelfen, Flüchtlinge durch privates Engagement zu unterstützen und in die Gesellschaft zu integrieren“, so Julia Lohfink. Auf Kickstarter können sich Interessenten ausführlich über das Projekt „Better together“ informieren, ein Video der Projektgründerinnen steht ebenfalls bereit. Diese hoffen auf einen möglichst hohen Kickstarter-Betrag, denn trotz hohem ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligten entstehen bei der App-Entwicklung und der Vermarktung Kosten, die gedeckt werden müssen.

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