Focus: Polizei-Einsatzleiter bei G7-Gipfel kündigt harten Kurs gegenüber Gewalttätern an / Für 17.000 Beamte gilt „niedrige Einschreitschwelle“

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Der Einsatzleiter der Polizei beim G7-Gipfel auf
Schloss Elmau hat einen harten Kurs gegenüber gewaltbereiten Störern
angekündigt. Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte Polizeipräsident
Robert Heimberger: „Gegen gewaltbereite Personen werden wir
konsequent und mit niedriger Einschreitschwelle vorgehen.“ Generell
setze man beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben
führenden Wirtschaftsnationen auf den Dialog mit friedlichen
Demonstranten. „Einen offensichtlichen Missbrauch der
Versammlungsfreiheit wird die Polizei jedoch nicht dulden und
lageorientiert einschreiten“, warnt Heimberger.

Kurz vor Beginn des zweitägigen Gipfels am 7. Juni beobachte die
Polizei „einen Anstieg des Mobilisierungsgrades der Gipfelkritiker“,
sagte der Einsatzleiter dem Focus. „Aktivisten planen
Straßenblockaden und vermeiden eine klare Distanzierung zu
Gewalthandlungen. Diese Umstände deuten konkret auf mögliche
Sicherheitsstörungen hin.“ Der 58-jährige Heimberger kündigte an:
„Wir werden mit einem Personalansatz von bis zu 17.000 Polizistinnen
und Polizisten alles tun, um gewalttätige Ausschreitungen zu
verhindern.“ Der Schutz der Gipfel-Teilnehmer und der Menschen im
Umfeld der Veranstaltungen hätten „höchste Priorität“.

Pressekontakt:
Arne Schleef
Hubert Burda Media
Corporate Communications
+49 89 9250 3787
arne.schleef@burda.com

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