„forsa“-Umfrage: Karl-Theodor zu Guttenberg hätte Chancen auf ein höheres Amt

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Deutschland will ihn zurück. Karl-Theodor zu
Guttenberg (44) hätte heute sogar Chancen auf ein höheres Amt, wie
eine exklusive „forsa“-Umfrage für die Zeitschrift FRAU IM SPIEGEL
ergibt. Die Mehrheit der Deutschen möchte den ehemaligen Wirtschafts-
und Verteidigungsminister gern wieder in einer aktiven Rolle sehen.
Die Umfrage für FRAU IM SPIEGEL zeigt, dass 48 Prozent der Befragten
eine Rückkehr Guttenbergs begrüßen. 38 Prozent sind dagegen, 14
Prozent haben keine Meinung.

„Die hohe Zustimmungsrate bei der Umfrage zeigt, dass er den
Menschen in Deutschland gefallen hat und sie ihm die Affäre um seine
abgeschriebene Doktorarbeit nicht dauerhaft übel genommen haben“,
sagt Prof. Dr. Gertrud Höhler, Beraterin für Wirtschaft und Politik,
gegenüber FRAU IM SPIEGEL. „Die Zeiten sind schlecht, da wünschen
sich Wähler Politiker, die keine Duckmäuser sind, sondern Klartext
sprechen. Die meisten Volksvertreter sorgen sich darum, was aus ihnen
wird, wenn sie ihr Amt verlieren. Diese Sorgen muss sich Guttenberg
durch sein Vermögen nicht machen.“

Kann der vielgelobte und vielgescholtene Adlige auch Kanzler?
„forsa“ fragte nach: 36 Prozent derer, die ihn als Politiker
zurückhaben wollen, wünschen ihn sich als Regierungschef. Bezogen auf
alle Bundesbürger wären das 17 Prozent. Erstaunlich: Eigentlich galt
Guttenberg immer als Politiker, der bei Frauen gut ankommt. Doch bei
diesem Votum bekam er doppelt so viele Stimmen von Männern.

In Unionskreisen setzte man bisher auf Merkel als sichere
Kandidatin für die nächste Kanzlerwahl – auch das kann sich ändern.
„Angela Merkel ist deswegen noch im Amt, weil es in der CDU keinen
passablen Nachfolger gibt“, sagt Höhler. „Das sieht bei der
Schwesterpartei CSU ganz anders aus: Vielleicht sollte sich die Union
überlegen, ob nicht die CSU den nächsten Kanzlerkandidaten stellt.
Dort gibt es eine Reihe von Politikern, die standfest sind.“

Offiziell hatte sich Guttenberg nach dem Skandal um seine
abgeschriebene Doktorarbeit und dem Rücktritt als Minister seit 2011
in die USA zurückgezogen, wo er mit Ehefrau Stephanie (39) und den
Töchtern Anna (14) und Mathilde (13) in Greenwich residiert, eine
Autostunde von New York entfernt. Zuletzt lässt er sich wieder
häufiger in der alten Heimat sehen, pflegt Kontakte und signalisiert
diskret Präsenz.

Pressekontakt:
Ulrike Reisch
Ressortleitung Aktuell
Frau im Spiegel
Tel.: 089-272708977
E-Mail: ulrike.reisch@funke-zeitschriften.de

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