Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Hooligan-Gewalt in Köln

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Die von der Vereinigung „Hooligans gegen
Salafisten“ organisierte Kundgebung, zu der auch die anti-muslimische
Partei PRO NRW aufgerufen hatte, war eine Verabredung zum Krawall.
Einfache Botschaften trafen auf die noch einfachere Absicht, die
eigene Gewaltbereitschaft zu präsentieren. Das gruselige Kölner
Bündnis ist aber auch ein Beleg dafür, dass die Kriege im Nahen Osten
und das weltweite Erstarken des islamistischen Terrors längst ihren
Niederschlag bei uns gefunden haben. Dass der nordrhein-westfälische
Innenminister sich nun eine Verschärfung des Demonstrationsrechtes
wünscht, ist allerdings die falsche Antwort auf die
besorgniserregende Radikalisierung. Erfolgreich wird man sie allein
in den Köpfen bekämpfen können, auf der Straße reicht eine gut
vorbereite Polizei.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386

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